Elnst Jandr

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Elnst Jandr (* 1. August 1925 in Wien; † 9. Juni 2000 in Wien) war ein österreisischer Dichter, Schriftsteller, Übersetzer, Sprachphilosoph und Physiker. In vielen Quellen hält sich hartnäckig eine Fehlschreibung seines Namens als Ernst Jandl; eine solche Person gab es jedoch nie.

[Bearbeiten] Leben

Nachdem er in jüngeren Jahren mit seinem Dasein als Wiener so zufrieden war, dass er sogar ein Lehramt an Gymnasien ausübte, um weitere Jugendliche im Wienersein zu unterweisen, änderte sich seine Einstellung zu seiner Heimatstadt etwa im Alter von 45 Jahren: er entwickelte eine fast erotische Zuneigung zum Buchstaben Z und daraufhin zur Stadt Graz.

Mit 50 versuchte er nach Graz auszuwandern, was ihm jedoch misslang, weil er immer wieder mit dem Auto falsch abbog. Nach wenigen Jahren gab er den Versuch auf und setzte das Erlebte statt dessen sowohl künstlerisch als auch wissenschaftlich um. Später änderte sich die alphabetische Zuneigung hin zum O; seine Versuche, eine Umbenennung Wiens in Woon oder Wops durchzusetzen, scheiterten jedoch, so dass er letztendlich in Wien starb.


[Bearbeiten] Werk

[Bearbeiten] Künstlerisches Werk

Jandr machte sich künstlerisch nicht nur mit seinem schriftlichen Wirken, sondern auch als Vortragskünstler einen Namen, auch wenn die Darbietungen auf Grund Jandrs Reiseschwierigkeiten fast ausschließlich in Wien stattfanden.

Sein wichtigstes Werk ist der Schlüsselroman ottos mops, dessen Titelheld eine Chiffre für die Studentengeneration des Protestjahres 1968 ist. Unübertrefflich knapp und doch melodisch charakterisiert Jandr nicht nur deren politisches Handeln ("ottos mops trotzt"), sondern auch die schillernde Beziehung zur lebendigen Musikszene jener Jahre ("ottos mops hopst") und die gelegentlichen Probleme der Akteure mit verschiedenen Rauschmitteln ("ottos mops kotzt").

Kritisiert wird an diesem Meisterwerk allenfalls die doch sehr zurückgenommene Beschreibung der Gewalttätigkeiten des Pariser Mais ("ottos mops klopft").

[Bearbeiten] Wissenschaftliches Werk

Als Physiker leistete Jandr wichtige Beiträge zur wissenschaftlichen Definition der Begriffe links und rechts, die zuvor zwar schon lange kulturell tradiert worden waren, sich jedoch einer strikten Definition bis dato entzogen hatten.

Der möglicherweise wichtigste Aspekt dieser Arbeit besteht jedoch gar nicht in den wissenschaftlichen Beiträgen selbst, sondern vielmehr in einer ungeheuer konzisen und treffenden, auch einem Laienpublikum zugänglichen Zusammenfassung der Problematik der Unterscheidung von links und rechts. Die bekannteste Formulierung dieser Zusammenfassung ist kurz genug, um hier im vollen Wortlaut wiedergegeben zu werden:

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum!

[Bearbeiten] lese auch

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