Element

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Empedokles.jpg

Man gab dem Boten diese Büste, auf dass er sie allen zeigen möge!

Das Element ist eine neuliche Meisterleistung unseres geliebten Naturphilosophen Empedokles aus Akragas bei Syrakus. Er bewies per logischer Schlussfolgerung die Existenz von Atomen und verschiedenen Elementen. Empedokles verließ selbst Sizilia noch nicht, um einer genaueren Erkundigung zur Verfügung zu stehen, jedoch ist seine neuerliche Forschung sicherlich eine Revolution für die ionische Akademie der Wissenschaften. Das Jahr ab urbe condita DCLIV wird in die Geschichte eingehen als Umwälzung für die gesamte Menschheit. Von den Säulen des Herakles bis ins tiefste India werden die Menschen beglückt sein. Womöglich lassen sich alsbald mit der Theorie der Elemente Waffen konstruieren um die Geißel der freien Welt, das persische Reich, endlich in seine Schranken verweisen zu können und jene arroganten Spartaner endlich in die Knie zu zwingen. Empedokles gibt an, sich nun erstmal wieder seinen Dramen zu widmen, da die Natur hiermit vollständig erklärt wurde.

[Bearbeiten] Vorläufer

Wie die Schriftgelehrten proklamieren, nutzte Empedokles meisterlich die Kenntnisse verschiedenster Philosophen aus den Kolonien Milet und Ephesus. Heraklit selbst war bei seiner Suche nach dem Urstoff aller Dinge beinahe selbst über die Lösung gestolpert, doch jener Sohn der Stadt Ephesus war nicht von den Göttern dazu auserkoren.

Periodensystem Elemente Antik.jpg

Liste von bisher bekannten Elementen. Die oberen vier Grundelemente werden durch die weiteren sowie kriminellen Elemente ergänzt. Die weiße Lücke besagt, dass es vielleicht sogar noch ein weiteres Element gibt - was aber eher unwahrscheinlich ist.

[Bearbeiten] Wissenschaftliches

Empedokles formulierte, dass die Stofflichkeiten der verschiedensten - ohja! scheinbar gibt es verschiedene! - Urstoffe sich in gewissen Zuständen befinden. Anscheinend ist Eis, Wasser und die nebulösen Wolkenstoffe aus einem einzigen Element erschaffen! Nach weisen Überlegungen fand Empedokles heraus, dass die vier Urstoffe nichts anderes sein können als Wasser, Feuer, Erde und Luft. Ein findiger Beweis lieferte Empedokles am Beispiel der Verbrennung eines Astes. Wenn man eine kleine Flamme an einen Stock führt, so brennt dieser ab und das Feuer vermehrt sich. Es muss also Feuer im Ast stecken. Zudem verflüchtigt sich stickiger Rauch - die im Ast gefangene Luft - und es blubbert und zischt Wasser hervor. Nach dem Brand bleibt ein Haufen Asche zurück - die Erde, qed. Laut Empedokles halten diese Elemente aufgrund von den zwei Urkräften (Liebe und Hass) zusammen und bilden so in verschiedenen Mischverhältnissen die Vielfalt aller Stofflichkeit. Was zunächst wie völliger Unsinn klingen mag wird von Empedokles dadurch untermauert, dass das ewige Feuer Zeus selbst ist, Persephone das Wasser, Hades die Erde und Hera die Luft sei und jene Stofflichkeiten hierdurch die Charaktere der Götter inne haben. Das Feuer ist zielstrebig und ehrgeizig, die Luft quierlig, das Wasser nachgiebig und die Erde starr. Schwer vorstellbar hingegen Empedokles' Annahme, dass jene Stoffe unteilbar seien! So weiß doch jedes Kind, dass man Dinge zerschneiden und zerschmettern kann, wenn die Klinge nur scharf und der Arm stark genug ist.

[Bearbeiten] Bedenkliches

Womöglich könnten zwei der Urstoffe genutzt werden um gefährliche Bomben zu bauen, und zwar die Erde und die Luft. Bedenklich ist daran, dass damit zwei Urstoffe quasi unfunktional sind, da man sie nicht zum Töten von Ungläubigen, Fremden, Barbaren und Idioten einsetzen kann. (Der Feuerstoff und der Wasserstoff).

[Bearbeiten] Kritik

Die Res Publica aus den Augen verloren haben jene Unholde, welche sogleich mit ihren Beiwerken die schlichte Eleganz des Wissens entehren. Sie sprechen von weiteren Elementen, den kriminellen Elementen, und einer weiteren Kraft die alles zusammenhält: Der Tolpatschigkeit (lat. Plumbum).

[Bearbeiten] Literatur

Wird sich gegen das gesprochene Wort niemals durchsetzen, dennoch:

Empedokles' Hexameter: Katharmoí. Syrakus, 5. Jhd. v. Chr., ISBN -5-1245-7749-2.

Theodor Mommsen: Die Geschichte von Allem. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1903, ISBN 4-6759-0649-1.

Theodor Mommsen: Wieso ein Autor als Literaturangabe ausreicht. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1902, ISBN 4-6759-0649-2.

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