Ehrenmord

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Der Ehrenmord ist eine Tat, die aus edelsten Motiven geschieht. Aus diesem Grund darf der Ehrenmord weltweit ausschließlich nach der Scharia behandelt werden.

[Bearbeiten] Ursprung

[Bearbeiten] Anlass

Erfunden wurde der Ehrenmord etwa um das Jahr 600. Der Erfinder war kein geringerer als Mohammed, der den Ehrenmord als Element seiner neu gegründeten Religion etablierte, als ein Grenzer in Mekka (damals noch so eine Art Stadtstaat) seinen Reisepass bei der Ausreise verlangte. Ein Reisepass war damals, wegen des ganzen armen Gesindels in den Städten, eine schier unerschwingliche finanzielle Belastung. Dies hatte den Hintergrund, es der Unterschicht so schwer wie möglich zu machen, das Land auf legalem Wege zu verlassen, damit kein Mangel an billigen Arbeitskräften aufkam.
Mohammed, selbst stolzes Kind der Arbeiterklasse, besaß demnach keinen Reisepass. Mal abgesehen davon galt er aufgrund seiner gefährlichen neuen Ideen als Revoluzzer und Staatsfeind. Hätte er also einen Reisepass besessen, hätte man ihn anhand dessen also bestenfalls identifiziert und seine Reise hätte vermutlich auf Mekkas Schindanger geendet. Die einzige Möglichkeit, sich der Grenzkontrolle zu entziehen, bestand demnach darin, die gesamte Besatzung betreffenden Grenzpostens abzuschlachten.
Dies warf für Mohammed ein neues Dilemma auf: Zwar konnte er aus Mekka entkommen, aber ursprünglich hatte er die Passage “Du sollst nicht töten“ aus dem Schrifttum einer konkurrierenden Religion übernommen. Diese Passage musste angepasst werden. Dazu musste ein Passus in den Islam eingeführt werden, der das Töten unter bestimmten Vorraussetzungen erlaubt, gleichzeitig so frei interpretierbar ist, dass er kaum angefochten werden kann und so universell einsetzbar sein musste, dass auch Glaubenskritiker Gefallen an der Religion, die zu diesem Zeitpunkt nur eine Hand voll Gläubige zählte, finden konnten.

[Bearbeiten] Genese

In Medina, dem Ziel seiner Flucht aus Mekka, ging Mohammed für einige Tage in Klausur um an der endgültigen Formulierung des Grundsatzes, den er fortan als Ehrenmord bezeichnete, zu arbeiten.
Der Begriff Ehre erschien schwammig genug ihn als Begründung für einen Mord durchgehen zu lassen. Probleme hat hier zunächst nur die Definition bereitet, denn alle anderen moderneren Religionen ließen sich hierzu nicht näher aus. Erst das Studium westlicher Autoren (u.a. Karl May, Alexandre Dumas), die sich mit diesem Begriff näher befasst haben, sollte eine Lösung bringen. Per Definition hieß es dann:

Die Ehre eines Mohammedaners ist dann verletzt, wenn ein Nichtmohammedaner die natürliche Person eines Mohammedaners, die juristische Person eines Mohammedaners, das Eigentum eines Mohammedaners oder die Meinung eines Mohammedaners in einer Weise beschränkt, beeinträchtigt oder sonst in irgendeiner Form nicht die Erkenntnis eines Mohammedaners nicht in einer dem Mohammedaner genehmen Form anzuerkennen und zu akzeptieren bereit ist oder aber auch der Reisepass eines Mohammedaners an einem Grenzposten verlangt wird.
Das Eigentum eines Mohammedaners ist in Anhang III A definiert, Insch Allah.
Mit Einführung der Photographie wurde diese Passage noch um das Photographieren von Moslems (zu dieser Zeit waren die Bezeichnungen Mohammedaner bzw. das spätere “Muselmane“ bereits etwas aus der Mode gekommen) erweitert.

[Bearbeiten] Verbreitung

[Bearbeiten] Bescheidene Anfänge

Anfangs wurde vom Anspruch auf den Ehrenmord nur sehr spärlich Gebrauch gemacht. Der Grund sich einer neuen Religion anzuschließen hat fast immer darin bestanden, dass die neuen Gläubigen hofften, mit dem Beitritt zu einer neuen Religion den Lebensumständen ihrer Zeit entfliehen zu können. Diese waren zumeist geprägt von Krankheit, Hunger und Schmutz auf Seiten der Armen und Dekadenz, Machtgier und Willkür auf Seiten der Reichen und Mächtigen. Kurz gesagt, die Sehnsucht nach einer besseren Welt.
Ein weiterer Grund für die nur zögerliche Annahme dieses religiös gutgeheißenen Handelns hat in der mangelnden Rechtssicherheit bestanden. Das Problem hierbei war, dass die Gerichte weltweit einen Mord, der mit oben genannter Definition verübt wurde, weiterhin als ganz normalen Mord behandelten.

[Bearbeiten] Rechtsicherheit

Der wichtigste Punkt hat für die führende geistliche islamische Elite deshalb darin bestanden, dem moslemischem Ehrenmörder eine Grundlage zu geben, die sicher stellt, dass ihn ein Gericht nicht verurteilt, wenn er einen Mann tötet, der seine Ehre verletzt hat (das Töten von Frauen und Mädchen gilt nach wie vor nur als Sachbeschädigung). Abhilfe sollte die Scharia schaffen, eine Sammlung islamischer Standardgesetze, die bei den Gerichten der damals bekannten Welt auf Moslems angewendet werden sollte. Darin wurde unter anderem festgeschrieben, dass der Tatbestand des Ehrenmordes straffrei zu bleiben hat, wenn die Tötung aus Gründen gemäß § 10, Absatz 4a der Scharia (letzten Endes enthält diese nur die Definition der Ehre nach Mohammed) erfolgt ist.
Anfängliche Schwierigkeiten mit der Akzeptanz dieser Gesetzgebung konnten dadurch ausgeräumt werden, dass man bei der nächsten UNO-Vollversammlung beklagte, eine unterdrückte Minderheit zu sein. Und nachdem die beiden damaligen Vetomächte Byzanz und Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation ihr Veto aufgaben, wurde den Moslems Medina als eigener Staat zugestanden, in dem sie nach ihren Vorstellungen die Jurisdiktion betreiben und auch sonst tun und lassen konnten, was sie wollten.

[Bearbeiten] Erfolg

Im neuen Gottesstaat Medina regierte der Islam. Wer nicht Moslem wurde konnte dort, gemäß der Definition des Ehrbegriffs, einfach am nächsten Baum aufgeknüpft werden. Da Bäume in der Wüste etwas spärlich vorzufinden sind, griff man zumeist auf andere hohe Dinge zurück; sehr beliebt waren die Minarette der immer zahlreicher vorhandenen Moscheen. Zumindest so lange, bis sich die ersten Gläubigen über den Gestank langsam in der Sonne verwesender Leichname beschwerten. Das Aufhhängen wurde dann nach und nach durch Steinigen und Enthauptung vor der Stadt ersetzt. Die neue Religion fand auf diese Weise schnell Zulauf, Medina konnte expandieren und mit dem Islam verbreitete sich der Ehrenmord von Arabien ausgehend zunächst über Nordafrika bis Spanien und über Kleinasien bis nach Zentral und Süd-Ost-Asien und auf den Balkan.

[Bearbeiten] Rückschläge

Die westlichen Fürsten wollten die Vorteile nach wie vor nicht erkennen und behandelten den Ehrenmord trotz seines durchschlagenden Erfolges weiter nach den Gesetzen ihres Landes. Sie gingen sogar so weit, Gesetze zu erlassen, die das Töten von Moslems in ihren Herrschaftsbereichen weitgehend legalisierten, um der Verbreitung des Ehrenmordes Einhalt zu gebieten. Ob es sich dabei auch um eine Form von Ehrenmord gehalten hat, ist unter Historikern und Juristen bis heute umstritten. Historiker vertreten die Ansicht, dies sei nicht der Fall, die Juristen negieren dies entschieden mit der Begründung, Jahrhunderte alte Gerichtsurteile müssten entsprechend revidiert werden. Der Dachverband der Winkeladvokaten führte bereits einige spektakuläre Prozesse. Die westliche Intoleranz gegenüber dem Ehrenmord ging dabei so weit, dass eigens Kampagnen zur Ausrottung potentieller Ehrenmörder geführt wurden. Dabei wurden einige Gebiete im Nahen Osten zeitweise erfolgreich entschariasiert.

[Bearbeiten] Wiedererstarken

Nachdem in der westlichen Welt Streitigkeiten über die richtige Weltsicht ausbrachen, wurde dem islamischen Ehrenmordproblem zunächst keine Aufmerksamkeit mehr gewidmet. Erst als die betreffenden Differenzen nicht mehr am Verhandlungstisch lösbar erschienen, keimte der Gedanke auf, für seine jeweilige Unterreligion ein Anrecht auf Ehrenmorde an jedweder Art anders denkender, unterschiedlich gesinnter oder eines jeden Miterdenbürgers zu sein, der am falschen Tag einen Pullover in der falschen Farbe getragen hat. Es kam zu heftigen Auseinadersetzungen zwischen der so genannten “Ehrenmordliga“ und der “Union der Ehrenmörder“. Diese Auseinadersetzungen beruhten eigentlich nur darauf, ob man gleich den Islam und somit das Recht auf Ehrenmord übernehmen (Union) oder nur einen Passus mit dem Anrecht auf Ehrenmord in die eigenen Verfassung (Liga) übernehmen und Moslems künftig als Ehrenmordopferkandidaten ansehen solle. Keine Partei konnte sich so richtig durchsetzen und als der Fraktionsvorsitzende der Ehrenmordliga Albrecht Wenzel Eusebius von Schwallenstein Opfer eines Ehrenmordes aus den eigenen Reihen wurde, einigte man sich auf den lauest möglichen Kompromiss, verwarf den Ehrenmord als solchen und führte stattdessen den “Ehrenhändel“ ein, bei dem das ausgesuchte künftige Mordopfer vorher informiert werden muss, Zeit und Ort des Mordversuches auswählen darf, überdies noch die Entscheidung über die Mordwaffe treffen und sich wehren darf, was dem Grundgedanken eines Mordes an sich widerspricht. Ganz in Vergessenheit geraten ist der Gedanke eines Ehrenmordes jedoch nicht, was Beispiele aus Sizilien und Chicago in der Vergangenheit bewiesen haben.

[Bearbeiten] Ehrenmorde in der jüngeren Vergangenheit

Mit zunehmender Toleranz der modernen Gesellschaft, bis hin zur Etablierung von Parallelgesellschaften, in denen Mitbürger ohne Integrationspotential in einem für sie optimalen kulturellen Umfeld leben können, werden natürlich auch jedwede Ansprüche von Minderheiten akzeptiert und in der jeweiligen Gesetzgebung verankert.
Da wo Minarette das Stadtbild prägen, das Gammelfleisch ausschließlich in Form von Döner verkauft wird und Alkohol nur nachts getrunken wird (dann sieht Allah es nicht), muss ein Mord aus religiösen und kulturellen Gründen legitim sein. Schließlich soll es Lämmern auch nicht verboten werden dürfen, im Hinterhof einer Autowerkstatt auszubluten. Demzufolge muss es einem islamischen Einwanderer auch gestattet sein, jeden Einheimischen der darob Polizei, Ordnungs- und Gesundheitsamt informiert (somit anderer Meinung ist und damit die Ehre des Ehrenmörders verletzt hat) mit dem Tode zu bedrohen und dem auch Taten folgen zu lassen. Das Ermorden der eigenen Tochter, weil diese mit einem Giaur ausgeht, diesen womöglich noch zu ehelichen gedenkt und am Ende noch aus ihrer wohlbehüteten Parallelgesellschaft ausbricht und Teil der dekadenten westlichen Welt sein will, gilt dabei nach wie vor nicht als Ehrenmord, denn im besprochenen Kulturkreis ist dies nach wie vor schlimmstenfalls eine Sachbeschädigung. Ganz besonders dann, wenn die Tochter bereits einem ungewaschenen, ungebildeten dafür aber rechtgläubigen ostanatolischen Ziegenhirten zur Ehe versprochen ist. Im Hinblick darauf, wie schwer es diese Migranten haben (so schwer, dass sie nach dreißig Jahren in der Parallelgesellschaft die Sprache des Landes, in dem sie sich befinden immer noch nicht beherrschen und die westliche Kultur verachten), ihre generell schwierige Kindheit und die Intoleranz der westlichen Kulturkreise, soll ein Gericht schlimmstenfalls eine Verwarnung aussprechen, wenn in der Engstirnigkeit der modernen Demokratie schon nicht die Scharia als allein gültige Gesetzgebung anerkannt wird.

[Bearbeiten] Ausblick

Der durchschlagende Erfolg des Ehrenmordes innert moderner Gesellschaften gibt Anlass zu der Überlegung, diesen generell zu legalisieren. Allein schon die Ersparnis an Gerichtskosten wäre immens. Ein Beispiel:
Im Dorf A leben Nachbar B und Nachbar C im klassischen Nachbarschaftsstreit. B verklagt C aufgrund des Rasenmähens zur Mittagsruhezeit, C verklagt B wegen des Lärmpegels des Ehekrachs nach 22 Uhr, wofür B C die Autoreifen aufschlitzt und dafür verklagt wird und im Gegenzug C für den im heimischen Vorgarten durchgeführten Ölwechsel anzeigt. Würde derjenige, der seine Ehre als erster verletzt sieht, einfach zum Spaten greifen und einmal beherzt zuschlagen, wäre der Fall schnell erledigt und da es sich ja um einen Ehrenmord handelt, wären die Gerichte schnell mit dem Fall durch. Gemäß dem Motto des Internationalen Waffenschieberbundes
“Ein jeder Kauf zur rechten Zeit spart Bruderzwist und Streitigkeit“
Sollte gleich jeder Mensch mit einer handlichen Feuerwaffe ausgerüstet werden, um dem Recht auf die Sprünge zu helfen.
Zurzeit wird geprüft, ob gleich die Scharia übernommen werden soll, oder ob gewisse Punkte in dieser gemäß dem rückständigen Westen angepasst werden müssen.

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