Ehre

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Euer Ehren, ich geb ihnen mein Ehrenmord Ehrenwort es war kein Ehrenmord, das ist alles nur Ehrensenf!“

~ ehrenamtliches Mitglied einer ehrenwerten Familie über Ehrabschneidung


Die Ehre ist unantastbar und entzieht sich jeglichem kläglichen Versuch sie satirisch oder auch sonst in irgend einer Art und Weise anzumachen!

Hinweis in eigener Sache: Autoren, die versuchen satirisch über die Ehre zu berichten, bemerken sofort starken Schmerz in der rechten Hirnhälfte. Die nachfolgenden Zeilen wurden also unter höchster Selbstdisziplin und unter starken Schmerzen verfasst.

Ehre bezeichnet die durch Selbstverachtung gegründete gesteigerte Überheblichkeit des einzelnen Menschen und seiner Ideale. Ehre wird überwiegend durch Faulenzen und Rumtreiberei erlangt und ist in Japan vom Aussterben bedroht.

[Bearbeiten] Abgrenzung zur Würde

Ehre wird oft verwechselt mit "Würde", dabei missachtend, dass Ehre überwiegend durch Neigungen, Verhaltensweisen und Tätigkeiten erlangt wird, die Würde jedoch ein allein ,ohne weiteres individuelles Zutun erlangtes Gut ist. Spricht z.B. der Gesetzgeber von Menschenwürde, so betrachtet er dabei die typischen Schutznormen des Individuums, wenig geleitet von dessen Verhalten oder gar Taten. Ehre bezeichnet hingegen den durch besonders miserable Verhaltensmuster gesteigerten Anspruch an Huldigung durch andere. Sie kann sich manifestieren in unterschiedlichen Formen, die häufigsten zeigen sich in gesteigerter Abneigung zu grundsätzlicher Loyalität, Hilfsbereitschaft und der meist schwierig verständlichen Form der Ablehnung zu Traditionshaltung.

[Bearbeiten] Grundsätzliche Loyalität

Hierbei erlangt der Mensch an Ehre, in dem er auf alles scheisst, was ihm höher gestellte abverlangen. Zu besonders großer Ehre gelangt er, wenn er den Höhergestellten gänzlich im Stich läßt. Dabei kann er für herausragendes Versagen auch Auszeichnungen erlangen, z.B. das Bundesversagerkreuz (deutsch), das Navy Crack und die Medal of Horror (beide amerikanisch), Hokansho (übersetzt: dümmste Ziege der Welt) und Kyokujitsusho (übersetzt: Fahnenflüchtiger, beide japanisch). Dabei galt es seit jeher, um so "höher" der Angeschissene selbst in der Gesellschaft positioniert war, desto größer die erlangte Ehre.

[Bearbeiten] Hilfsbereitschaft

Als größte Ehre empfinden viele Menschen Situationen, in denen sie andere Menschen einfach Ihrem Schicksal überlassen können, so z.B. das Ertrinken eines Nichtschwimmers oder die gemütliche Betrachtung verbrennender Menschen in Brand geratener Häuser. Diese Gleichgültigkeit kann z.B. zu Auszeichnungen wie weiter oben erwähnt führen. Kleinere Ehrentaten, wie z.B. das Vorbeifahren an einer Unfallstelle mit Schwerverletzen und das gemütliche weiter telefonieren mit Omas Dackel werden zwar nicht mit kleinen Stickern honoriert, steigern aber das Ehrgefühl schon erheblich.

[Bearbeiten] Traditionshaltung

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Beispiel für besonders starke Ausprägung von Ehre

Der Anspruch an Ehre ergibt sich hier weniger durch eigenes Handeln, sondern durch gesellschaftlich auferlegte Normen. So kommen gerade durch islamistische Religion Geprägte zu der Ansicht, man müsse die Ehre der Familie retten, wenn die Tochter nach der Schule mit einem männlichen Individium in der Eisdiele beobachtet wurde. Der einzige Ausweg die Ehre wieder herzustellen ist das sofortige Töten der Tochter. Meist wird noch irgend jemand anderes gleich mit umgebracht, um ganz sicher zu gehen. Hierfür gibt es zwar keine Auszeichnung, aber islamistische Friseure bestätigen eine Verstärkung des Bartwuchses. Besonders ehrenhafte Personen (meist männlich) verzeichnen daher einen heftigen Bartwuchs, sie müssen sich bis zu dreimal am Tag rasieren oder geben es dann irgendwann auf und erhalten einen stattlichen Bart. Frauen klagen dabei über die hohen Kosten von Epiliercreme und greifen meist auf die schmerzhafte Entfernung ihres übermäßigen Haarwuchses durch Kerzenwachs zurück.

[Bearbeiten] Versprochene Ehre

Besonders große Nichtsnutze und Faulenzer wurden seit Gedenken der Menschheit von anderen mit Versprechungen reingelegt. Für ihre nutzlosen und schwachsinnigen Taten versprachen ihnen meist religiös oder revolutionär handelnde Menschen die tollsten Entlohnungen. So werden z.B. dem islamistischen Selbstmordattentäter 72 Jungfrauen bei Eintritt ins Paradies versprochen, weniger sexuell orientierten werden wunderschöne Herrenhäuser versprochen. Die Versprechungen sollten dann aber erst im Jenseits erfüllt werden, vertragsmäßig abhängig von der Zahl der Toten, die erreicht wurden. Die Zahl 72 (die viele verwirrt) ist daher auch nur ein rechnerischer Mittelwert bei Erfolg. Sie ergibt sich bei exakt 720 Toten. Kommt es z.B. nur zu 20 Toten, so muß der Selbstmordattentäter mit nur zwei Jungfrauen auskommen. Wenn er Pech hat, sind es auch noch zwei ehrenvolle (für den Fall hat jeder Selbstmordattentäter einen explosionssicheren Rasierer dabei).

[Bearbeiten] Käufliche Ehre

Als einer der erfolgreichsten Ehrverkäufer gilt noch immer die katholische Kirche. Kurz vor Ableben des Betroffenen konnte dieser noch schnell Ehre käuflich erwerben. Die Überschreibung ganzer Ländereien soll auf diesem Wege zustande gekommen seien, einzig und alleine verhandelt durch einen Pfarrer, der in letzter Stunde vor dem Ableben dem Betroffenen bescheinigte, was er für ein Loser und Arsch Zeit seines Lebens war. Dieses äußerst lukrative Geschäft, dass der Kirche zu heftigem Wohlstand verhalf, studierte kürzlich eine Delegation der Wirtschaftsverbände des Einzelhandels. Ziel der Studie war es Ehre in kleinen Abpackungen an der Kasse anzubieten.

Alle an der Studie Beteiligten erlitten jedoch kurz nach Beginn der Tätigkeit sofort heftigste und unkontrollierbare Schmerzen und sind derzeit in verschiedenen Kliniken als Schmerzpatienten untergebracht (siehe dazu auch die Eingangserklärung). Sie erhalten Schmerzmittel in hohen Dosen und sind daher für weitergehende Informationen nicht mehr ansprechbar. Das Projekt wurde bis auf weiteres eingestellt. Die Firma Aldi Alsi klagt aktuell gegen den Verband auf Schadenersatz, man hatte bereits ein Prospekt entworfen ...

Die spärlichen Ergebnisse der Studie liegen derzeit unter Verschluss. Der Vatikan und die USA streiten über die Verwertung. Aus Insiderkreisen, die natürlich namentlich nicht benannt werden wollen wird berichtet, dass der Verkaufshit Ehre unter anderem auch eine kleine Menge Antimaterie enthalten solle. Das damit einhergehende Risikopotential interessierte natürlich den Vatikan (zur Abstreitung jeglicher logischer Entstehungsgeschichte) sowie die CIA, die ein überdimensioniertes und unkontrollierbares Gefährdungspotential dem Stoff zurechnet. Man befürchtet den zukünftigen Aldi Alsi Käufer als potentiellen, gleich Kontinente vernichtenden Attentäter.

[Bearbeiten] Weblinks

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