Druckfehlerteufel

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Ein Druckfehlerteufel ist ein unsichtbarer Angestellter, der in jeder Druckerei anzutreffen ist. Sein Job ist es, ein bisschen mit dem Schriftsatz zu spielen. Er ist ein echter Idealist, so etwas gibt es nur noch selten. Denn er ist völlig uneigennützig, verdient kein Geld und ist immer fleißig. Es ist immer nur von einem einzigen Druckfehlerteufel die Rede. Trotzdem ist er überall gegenwärtig. Wie macht er das bloß? Und er ist vielseitig interessiert. Kein Buch, keine Zeitung, wo er nicht seine Nase reinsteckt. Flexibel ist er auch: Mühelos ist er von der althergebrachten Drucktechnik ins moderne Computerwesen gewechselt. Eine Umschulung oder ABM-Maßnahme waren nicht nötig. Aber das ist wieder einmal typisch: Solche Angestellten sind verhasst und werden gemobbt. Nur wenn es Leuten peinlich ist, dass sie selbst ein Wort falsch geschrieben haben, dann darf der Druckfehlerteufel als Entschuldigung herhalten. Auf einem kleinen Zettel wird er dann wie ein Kobold dargestellt. Mit Sicherheit wird er für viele Rechtschreibfehler verantwortlich gemacht, die in Wirklichkeit irgendwelche Döspaddel selbst verbrockt haben.


[Bearbeiten] Weitere koboldähnliche Wesen

  • Heinzelmännchen

Die Heinzelmännchen lebten in Köln, waren wie der Druckfehlerteufel unsichtbar und im Gegensatz zu diesem sehr sehr nützlich. Eines Tages wurden sie von einer neugierigen düsseldorfer Schneidersfrau reingelegt, weil sie die Heinzelmännchen endlich einmal sehen wollte. Sie streute Erbsen auf die Treppenstufen, so dass sie alle herunterpurzelten und sichtbar wurden. Von da an waren sie aber wieder unsichtbar, weil sie nämlich auf Nimmerwiedersehen davon liefen. Das wäre vielleicht auch eine Idee für Leute, die unbedingt dem Druckfehlerteufel auf die Spur kommen wollen: Erbsen in die Computeranlage streuen, am besten in Form von Erbsensuppe, um auch in die mikrofeinen Zwischenräume zu gelangen.


  • Mainzelmännchen

Die Mainzelmännchen sind in Mainz zu Hause. Im Gegensatz zu ihren Kollegen Heinzelmännchen und Druckfehlerteufel sind sie aber geradezu publikumssüchtig. Sie wollen gesehen werden, am liebsten von allen und jeden Tag von allen Fernsehzuschauern in der Werbung.


  • Pumuckel

Der Pumuckel war früher unsichtbar, bis er bei einem Schreinermeister, Meister Eder, an einem Leimtopf kleben blieb und fortan für Meister Eder sichtbar wurde. Interessanterweise konnte Pumuckel innerhalb seines kleinen Lebensraums, dem viereckigen Flimmerkasten, auch "Glotze" genannt, von den Kunden und der Putzfrau vom Meister Eder nicht gesehen werden, wohl aber außerhalb des Flimmerkastens von allen Fernsehzuschauern. Besser kann ich das nicht erklären. Es muss ja auch noch etwas Geheimnisvolles verbleiben. Aber mit dem Leimtopf könnte man auch mal dem Druckfehlerteufel zu Leibe rücken, da dieser sich ausschließlich in der Nähe von dem klebstofffreundlichen Material "Papier" aufhält.


  • Rumpelstilzchen

Rumpelstilzchen ist von allen bisherigen bekannt und sichtbar oder nicht sichtbar gewordenen Kobolden der Bösartigste. Von ihm stammt die Leihmutter-Idee, also sich schon während der Schwangerschaft das neugeborene Kind zusichern zu lassen. Rumpelstilzchen tauchte eines Tages einfach auf und setzte eine werdende Mutter unter Druck, entweder seinen komischen Namen zu raten, andernfalls hätte er ein Anrecht auf ihr Kind. Als die verzweifelte Mutter durch einen glücklichen Zufall den Namen Rumpelstilzchen rät, ist der Kobold außer sich vor Zorn. Wenn Kobolde allgemein ein schlechtes Image haben, können sie sich bei Rumpelstilzchen dafür bedanken.

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