Der Vierte Weltkrieg

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Der Vierte Weltkrieg wird Vierter Weltkrieg genannt, weil er ausschließlich von Ländern der Vierten Welt geführt wurde. Er wurde aber auch der pazifistische Krieg genannt. Hauptkriegsgegener waren Westtumor und Ostsamua.

[Bearbeiten] Ursachen des vierten Weltkrieges

Der vierte Weltkrieg wurde vor allem um den Besitz der Insel Neu-Neu-Neuseeland ausgefochten, einer kleinen abgelegen Insel im pazifistischen Ozean, welche zwar keinerlei Bodenschätze, pflanzliche Rohstoffe, schöne Strände, sanitäre Anlagen und schon gar keine arbeitswillige Bevölkerung bot, dafür aber den einzigen Ort im Herrschaftsgebiet Westtumors und Ostsamuas darstellt, der nicht in einem Funkloch liegt. Problematischerweise waren die Besitzverhältnisse zum Zeitpunkt der Entdeckung des nichtvorhandenen Funklochloches, am Freitag dem 12. 2190, ungeklärt.

Zwar liegt Neu-Neu-Neuseeland auf dem Territorium von Westtumor, welches durch Cocktailschirmchen auf Papierschiffchen abgesteckt ist, doch kann Ostsamua Erbansprüche stellen, weil der Freund des Sohnes des Präsidenten mal einen Hund hatte, der die Hündin des Nachbarn des einzigen Bewohners von Neu-Neu-Neuseeland gedeckt hatte.

Seit der Entdeckung des strategisch wichtigen Funklochloches beharren beide Staaten auf dem Besitz der kleinen Insel im südpazifistischen Ozean.

[Bearbeiten] Anlass

Am Freitag, dem 14. 2193 jedoch entzündete sich die politische Spannung zu einem Feuer, das schon vorher durch Hetzparolen auf großen Plakaten wie "Westtumor stinkt" oder "Ostsamua auch", geschürt wurde. Grund hierfür war, dass sich der russische Präsident mit dem absolutistischen Kaiser von Westtumor in einer Bar traf und dort ein Abkommen über die Stationierung von Nuklearwaffen in Westtumor abschloss.

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westtumorische Toiletten sind in der Tat nicht die Saubersten

Der Ostsamuanische Geheimdienst, der dies aus einer öffentlichen Toilette filmte, kam zu dem Schluss, dass die Toiletten in Westtumor dreckiger sind als in Ostsamua und sandte diese wichtige Nachricht in die Heimat, wo dies sofort vom Präsidenten an sein Volk verkündet wurde.

Als der russische Präsident davon erfuhr und sich nun ekeln musste, wurden sofort alle Vereinbarungen annuliert und die geplanten Atomwaffen wurden fallengelassen. Erbost über diese Frechheit Ostsamuas erklärte der absolutistische Kaiser den Krieg.

[Bearbeiten] Kriegsverlauf

[Bearbeiten] erste Kriegsphase

Die südpazifistische Kriegsflotte Westtumors wurde in Richtung Neu-Neu-Neuseeland kommandiert und sollte durch ein umständliches Landemanöver die völlig schutzlose Insel übernehmen. Als der Präsident davon erfuhr, sandte er seine Luftwaffe aus. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen und finanziellen Lage Ostsamuas besteht diese Luftwaffe aus kostengünstigen Papierfliegern.

Doch nur ein einziges Flugzeug erreichte die Insel.
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Ein ostsamoanisches Kampfflugzeug der Armageddonklasse

Der Rest fiel entweder der gerade vorherrschenden Blattlausplage zum Opfer oder nutzte seine Möglichkeit dem totalitären Regimen des Präsidenten zu entkommen und floh nach Neuseeland. Falls Sie glauben, dass sie es mit ihren Papierfliegern bis nach Neuseeland geschafft hätten, dann fragen Sie doch mal einen Neuseeländer ob bei ihm Ostsamuanische Kampfpiloten in Papierfliegern gelandet sind. Der wird Sie für verrückt halten. Der eine Pilot, der ankam, freute sich so darüber, dass er einen Looping flog und dabei auf den Boden stürzte, wobei sein Flugzeug explodierte.

Die erste Phase des Krieges war ein überwältigender Sieg für Westtumor.

Zu erwähnen wäre noch, dass die Südkoreaner nach dem Schlag von Westtumor beschlossen, eine Wasserstoffbombe in die Tiefen des Westtumorschen Urwalds zu bringen und dort zu zünden. Diese Kriegslist ging leider nach hinten los, da die Südkoreanischen Truppen, die nichts von dieser Aktion wussten, gerade in den Urwald einmarschiert waren. Also töteten die Südkoreaner ihre eigenen Leute. Dieser Verlust fiel dem Machthaber erst 3 Monate später auf, da die Planung des Krieges nicht sehr ordentlich gewesen war und der Nachrichtenaustausch hauptsächlich über Süd-Westperuanische Eselskarawanen verlief. Dieser eigen-vernichtende Schlag manövrierte den Machthaber Südkoreas (Kim-Dreng-Dröng) aus dem Krieg.

[Bearbeiten] Die zweite Phase des Krieges

Der despotische Präsident Ostsamuas war außer sich vor Zorn. Er befahl eine sofortige Steigerung der Rüstungskapazitäten und eine Kürzung der Nahrungsrationen. Die nun überschüssige Nahrung wurde im Meer versenkt. Dadurch, dass weniger Zeit zum Essen verwendet wurde, konnte die Luftwaffe in kürzester Zeit wieder aufgebaut werden.

Derweil war in Westtumor die Wahl des absolutistischen Kaisers herangebrochen. Dem militärischen Sieg des aktuellen, absolutistischen Kaisers stand eine Verschlechterung der sanitären Anlagen, sowie des Verhältnisses mit Russland, welches seine Atomwaffen nun an Astralien verscherbelte, gegenüber. Der Kaiser versprach den Krieg zu beenden und die Soldaten langsam abzuziehen, was auch geschah. Er gewann die Wahl mit 4/3 Mehrheit. Wahlbetrug wurde ausgeschlossen.

Doch als die Truppen langsam abgezogen wurden, fielen die nun von Blattläusen befreiten Papierkampfflieger über die Insel her. Mit Spuckkugelblasrohren ausgerüstet, verursachten sie hohe Verluste bei den Westtumorianern.
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Die Spuckkugelgeschosse Ostsamuas erwiesen sich als sehr effektiv.

Die völlig perplexen Westtumorianer flohen auf ihre Schiffe, welche aber ebenfalls versenkt wurden. Der Präsident Ostsamuas kürzte vor Freude über den Erfolg die planmäßig festgelegte Kleiderversorgnung der Bevölkerung um daraus Peitschen zu machen, damit die Banner für den großen Siegesumzug schneller fertig werden.

Die zweite Phase des Krieges endete siegreich für Ostsamua.

[Bearbeiten] Dritte Phase des Krieges

Der gerade erst wiedergewählte absolutistische Kaiser von Westtumor ließ diese Schande nicht auf sich sitzen. Seine Genlabors hatten für den besseren Unterwasserkampf eine neue Art des Soldaten hervorgebracht: Den Froschmann.

Diese waren ausgezeichnete Schwimmer, aber auch Landgänger und somit die besten amphibischen Infanteristen der neueren Geschichtsschreibung
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Froschmann, Codename Güsi

Die Froschmänner schlichen sich am hellichten Tag in einer Nacht- und Nebelaktion auf die Insel und holten mit ihren langen Zungen mehrere ostsamuanische Papierflieger vom Himmel. Durch ihre in alle Richtungen verdrehbaren Augen konnten sie die Flieger trotz ihrer Geschwindigkeit gut verfolgen. Diese entschieden sich höher zu fliegen und bombardierten nun ihrerseits die Kampffrösche. Das Gemetzel ging tagelang weiter, bis die anderen südpazifistischen Staaten den Krach von Bomben und quackenden Froschmännern nicht mehr aushielten.

Astralien, dass so gut wie keine Konflikte fand, wo es mitspielen durfte, meinte nun auch in das Geschehen eingreifen zu müssen. Durch die geschickten Formulierungskünste des astralischen Botschafters, wurden die beiden Staaten zum Einhalten gebracht.

Es wurde ein Staatsbrief an beide Oberhäupter geschickt, mit folgender Boschaft: "Solltet ihr diesen furchtbaren Krach nicht sofort einstellen, sieht sich Astralien gezwungen ihr Land zurück in die Steinzeit zu bomben." Das brachte beide Staaten zur Einsicht.

[Bearbeiten] Friedensschluss

Westtumor und Ostsamua einigten sich in zäher Verhandlung darauf die Insel zu versenken, auf das nie wieder Streit zwischen ihnen herrschen soll. Der Friedensschluss wurd mit vielen Salutschüssen in Richtung Neu-Neu-Neuseeland zelebriert. Danach wandten sich die beiden Herrscher wieder ihren Völkern zu, die während des Krieges in relativem Frieden gelebt hatten.

[Bearbeiten] Folgen

Ab diesem Zeitpunkt war nie wieder Funkverkehr von Westtumor oder Ostsamua in ein anderes Land möglich, weshalb die meisten Menschen auf der Welt auch nichts von diesen Staaten wissen. Der einzige Einwohner von Neu-Neu-Neuseeland hat sich mit seinem Nachbarn verbündet um die Insel wieder aufzubauen. Sie planen ein unabhängiges Neu-Neu-Neu-Neuseeland, das sich vorrangig aus Rundfunkgebühren finanziert. Der grausame Vierte Weltkrieg brachte 4000 Tote, aber keine Verletzten. Hätten wir von ihm etwas mitbekommen, dann hätten wir vielleicht sogar etwas daraus lernen können. So leider nicht.

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