Dönerbude

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„Ein schmutziges Geschäft, aber irgendwie muss man sich ja sein Fladenbrot verdienen!“

~ Türke, der nicht möchte, dass sein Name hier genannt wird über seine Dönerbude


Die Dönerbude ist eine fälschlicherweise als türkisch angenommene Installation. In Wirklichkeit ist die Dönerbude eine deutsche Erfindung, welche von Türken als Entwicklungsbasis für ihre bevorstehende Machtübernahme genutzt wird (siehe auch:Dönermafia). Der Eindruck, die meisten Dönerbuden würden von Türken geführt ist nur begrenzt korrekt. Hauptsächlich wird sie von Einheimischen geleitet, welche glauben, sie könnten auch einen Erfolg von der türkischen Machtübernahme davontragen.

[Bearbeiten] Verbreitung

Dönerbuden finden sich im gesamten Bundesgebiet. Die Dönerbudendichte pro Quadratkilometer beträgt in manchen Gegenden die stattliche Summe von 50 Buden. Möglich ist dies nur durch das regulative Eingreifen der Dönermafia.

[Bearbeiten] Inventar

Eine Dönerbude hat nach den national gültigen Statuten der Dönermafia über ein festgelegtes Inventar zu verfügen.

[Bearbeiten] Das Schild

Doenerschild

Ein nicht ganz der Dönerbudenschildverordnung entsprechendes Dönerbudenschild.

Auf der Straße vor der Dönerbude hat ein ausgeblichenes Schild zu stehen, auf dem wahlweise eine andalusische Schönheit abgebildet ist, die einen aufgeklappten Döner präsentiert, oder ein Mann, der sich hinter einem Ungetüm von Augenbrauen-Schnauzbartkombi verbirgt und mit einem Dönerschwert herumfuchtelt. Über diesen Motiven hat das Wort DÖNER oder KEBAB in großen roten Lettern zu prangen.

[Bearbeiten] Der Eingangsbereich

Im Eingangsbereich haben zwei Mülleimer zu stehen, die mit diesen unpraktischen Drehdeckeln ausgestattet zu sein haben, die einen Großteil der potentiellen Müllentsorger abschrecken dürfte. Es ist aber zusätzlich darauf zu achten, dass die Mülleimer immer ordentlich voll sind, damit wirklich Keiner auf die Idee kommen könnte seinen Müll in ihnen zu entsorgen. Desweiteren hat der Dönerbudenbesitzer im Eingangsbereich einen versifften alten Kühlschrank aufzustellen, den er mit Getränkedosen von Uludag und Pepsi, Durstlöscher Tetrapaks, türkischem Dosenbier sowie mit diversen türkischen Ziegenmilchprodukten zu bestücken hat.

[Bearbeiten] Die Theke

Die Theke selbst sollte, wenn möglich in den Siebziger Jahren hergestellt und seither auch nicht mehr wirklich gereinigt worden sein. In der Auslage haben sich zu befinden:

  • Lätschige Hollandtomaten
  • Kraut (wahlweise Blau oder Weißkraut)
  • Zwiebeln
  • Mannigfaltige Soßen, die neben Knoblauch und Joghurt noch diverse andere Ingredienzien beinhalten dürfen
  • Gehäckselter Salat

Hinter der Theke steht der Dönerer, meist der Dönerbudenbesitzer persönlich, mitunter auch seine Tochter/ sein Sohn. Über ihm prangt die weithin sichtbare, mit einigen Rechtschreibfehlern durchsetzte Preistafel. Direkt unter ihr haben zwei Dönerspieße zu rotieren, von denen der eine mit Lamm, der andere mit Putenfleisch bestückt sein soll. Mit was die Spieße in Wirklichkeit bestückt werden, bleibt jedem Dönerbudenbesitzer freilich selbst überlassen. Neben der Kasse steht ein ominöser, metallener Streubehälter, der das sagenumwobene Scharf enthält, - ein nicht näher definiertes Wunderzeugs, das zuverlässig vom Gammelgeschmack des Fleischs ablenkt, indem es einem die Geschmacksknospen wegätzt.

Über oder hinter dieser Theke sollte eine Leuchtreklame hängen, die Bilder von den angebotenen Waren enthält. In der linken Ecke befinden sich die Bilder diversen Dönersorten (Döner normal, Döner Spiezial, Batman Döner) Türkische Pizza, Döner-Teller und Fritten befinden. Im mittleren Teil Hamburger, Würstchen, normale Pizzen, Spaghetti etc. und im rechten Teil unglaubwürdig wirkende Speisen wie: "gefüllte Weinblätter, Muschelteller, Salat, Roulladen, Wildgeschnetzeltes". Jedoch überzeugt die geschickt verteilte Hintergrundbeleuchtung (von links nach rechts: hell-flackernd-aus) und das Streichen diverser Bilder unterbewusst jeden Kunden, davon ein Dönergericht zu bestellen. Bestellungen des mittleren Teils können durch große Vorräte an abgelaufenen Fertiggerichten und gefrorenen Pizzen teilweise auch noch erfüllt werden. Jedoch ist kein Fall bekannt in dem eine der rechten Speisen bestellt wurde.

Manche Dönerer haben neben den Dönerspießen auch eine Fritteuse (gefüllt mit siedendem Öl/Fett unbekannten Alters) für Pommes Frittes, einen Toaster zum Aufbacken der latschigen Fladenbrote und einen Schnellkochtopf für 5-Minuten-Reis sowie einen Mikrowellenherd und eine Kaffee-/Teemaschine stehen.

[Bearbeiten] Die Intarsien

Zur Inneneinrichtung einer Dönerbude haben grundsätzlich zu gehören:

  • Zwei verkorkste, alte Lautsprecher aus denen türkische Schlagermusik zu düdeln hat
  • Ein, zwei türkische Rentner, die Zigarette rauchen Tee trinken und nie zugeben würden dass sie gerade vor ihren Hausdrachen hierher geflüchtet sind.
  • Ein 10 Zoll Fernseher, der entweder Spiele der türkischen Fußballligen zu übertragen hat, oder auf dem ständig VIVA oder MTV (bzw deren türkisches Äquivalent) läuft.
  • Die Stühle und Tische sollten, passend zur Theke, ebenfalls aus den frühen Siebziger Jahren stammen.
  • An den Wänden hängen diverse, vergilbte Fotos, auf denen die in der Heimat verbliebene Verwandschaft der Dönerbudenbesitzer abgebildet ist. Meist zeigen diese Fotos ein-zwei Kopftuchtragende Omas, ein-zwei Pfeife rauchende Opas, drei Ziegen oder Schafe, eine karge Gebirgslandschaft und drei Hütten. Dies wird ggf. ergänzt durch 10 oder mehr Jahre alte Fan-Artikel von einem der Fußballclubs "Galatasaray", "Fenerbahçe Istanbul" oder "Spor Empor" und wahlweise einer Flagge der Türkei oder der kurdischen PKK.
  • Über die Toiletten wollen wir hier lieber gar nicht sprechen.

[Bearbeiten] Stammkundschaft

Üblicherweise trifft man in der Dönerbude seiner Wahl immer dieselben Typen an. Meistens sind es drei, vier unrasierte, arbeitslose und übelgelaunte Türken mittleren Alters, die auf einer mickrigen Glotze Fußball schauen und in regelmäßigen Abständen türkische Flüche in den Raum schreien. Betritt man als deutschstämmiger Mensch nun die Dönerbude, ist man zuerst neugierigen, teilweise bösartigen Blicken ausgesetzt. Hier gilt: Auf keinen Fall zurückschauen! Am besten man ignoriert die Blicke und sieht wenn überhaupt nur den Dönerer direkt an (der steht zwar auch nicht drauf, wird sich aber zurückhalten, weil er auf Geld wartet).

[Bearbeiten] Die Preispolitik

Die Preise für einen Döner aus der hiesigen Gammelfleischproduktion richten sich immer nach der Gegend, in der sich die entsprechende Bude befindet. So berappt man im mondänen München bis zu 7€ für einen lieblos zusammengepappten Döner, wohingegen das gleiche kulinarische Verbrechen in Neukölln z.B. nur 1,80€ kostet. Da sich dort aber fast alle Bevölkerungsschichten ausschließlich von Döner ernähren, wird der geringe Preis durch die hohe Nachfrage wieder wettgemacht.


[Bearbeiten] Siehe auch:


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