Comeback

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Das Comeback (zu deutsch „Die Wiederkehr“) ist ursprünglich eine Erfindung der katholischen Kirche, die sie bei der Dokumentation des Leben Jesus Christi in den Epilog einfließen ließ, um der hanebüchenen Geschichte noch mehr fantastischen Pepp zu verleihen.

[Bearbeiten] Ausprägung im theologischen Kontext

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Jesus während eines Christen-Raves, den er anläßlich seines Comebacks in Bethlehem veranstaltete.

Als alles getan war, entschied Jesus, sich von den Römern kreuzigen zu lassen und nach 3 Tagen seine Gruft zu verlassen. Im Himmel angekommen, chillte er ein paar Stunden, ging einmal zur Reha, um seinen geschundenen Körper wieder in Form zu bringen und half seinem Vater einen Tag beim Verwalten des Welt. Das fand er alles ziemlich langweilig, ihm fehlte das Feedback seiner Jünger und so entschied er sich zu einem Comeback, während dem er 40 Tage lang seinen treuen Gefolgsleuten hier und da erschien, ein wenig Trost spendete, mal einen ausgab und noch ein wenig im Irdischen herumwirkte. Das erste Comeback der Historie war also gleich ein ziemlich spektakuläres Ereignis, das sich bis heute so nicht wiederholen ließ, da Tote in aller Regel tot bleiben und keine Chance auf ein Comeback haben.

[Bearbeiten] Adaption im gesellschaftlichen Leben

Seit Jesus Comeback fühlten sich alle möglichen gescheiterten Menschen, die viel auf sich hielten auch dazu berufen, es dem Grandmaster nachzutun. Das Phänomen des Comeback nach einer persönlichen Niederlage, einer Straftat, einer Krankheit oder einer Verbannung ist heute sogar so populär, dass viele Karrieren erst nach einem Comeback so richtig durchstarten, manchmal sogar erst nach mehreren Comebacks.

[Bearbeiten] Politisches Leben

In der politischen Szene gehört das Comeback heute einfach dazu. Dem telegen inszenierten Rücktritt eines Politikers aufgrund persönlicher Verfehlungen, fehlender Anführungszeichen oder eines besseren Jobangebots aus der Wirtschaft folgt kurze Zeit darauf ein ebenso telegen inszeniertes Comeback. So kann z.B. ein fachlich inkompetenter Wirtschaftsminister, der sich aufgrund zu evidenter Verbandelungen mit der Großindustrie oder einer Affäre mit seinem Staatssekretär den Rücktrittsforderungen der Opposition beugen muss nach einer kleinen Auszeit problemlos als fachlich inkompetenter Verteidigungsminister zurückkehren. In besagter Auszeit muss er nur öffentlichkeitswirksam ein wenig Asche auf sein Haupt streuen (Mea-Culpa-Asche gibt es in jedem besser sortierten Baumarkt) und Besserung heucheln, evtl. sogar Fehler eingestehen und schon steht einem Comeback nichts mehr im Wege.

[Bearbeiten] Künstlerisches Leben

Viele Künstler, besonders Musiker aus dem Bereich der Populärmusik, sind schon mit Mitte 20 so paranoid und von Drogen und Alkohol ruiniert, dass sie den Anforderungen ihres Berufes nicht mehr gewachsen sind. Also werden sie von ihren Managern vom Markt genommen, in Entzugskliniken gesteckt, danach zur Psychotherapie geschickt, um sich nach wenigen Monaten oder Jahren mit einem nächsten Album, das genauso so klingt wie vor dem Entzug mit einem Comeback zurückzumelden. Die Zerbrechlichkeit bzw. Abhängigkeit des Künstlers wird bei diesem Comeback als Stärke vermarktet und fördert die Absätze der Tonträger. Diesen Zyklus kann ein körperlich starker Künstler bis zu 10 mal in seinem Leben durchlaufen, bis er irgendwann so am Ende ist, dass sich ein Comeback wirtschaftlich nicht mehr lohnen würde. Im Falle einer Amy Winehouse wurde der Künstlerin von ihrem Management nahegelgt, nach ihrem letzten Totalabsturz mit misslungenem Comeback lieber gleich die Totalausfahrt zu nehmen und sich mit einer Überdosis selbst zu richten. Dieser Ratschlag wurde von der Künstlerin dankend angenommen und virtuos in die Tat umgesetzt.

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So liebten wir ihn einst, doch diese Freudensprünge sind Geschichte...

[Bearbeiten] Sportliches Leben

Im Bereich des Profi-Sports ist das Comeback eher die Regel, als die Ausnahme. Durch das ständige übertriebene Dauertraining und die hohe Verletzungsanfälligkeit verbringen viele Sportler mehr Lebenszeit in Kliniken und Rehabilitationszentren als bei der Ausübung ihres eigentlichen Berufs. So kann ein Fußballer pro Saison ein bis zwei Comebacks hinlegen, wenn das gerissene Kreuzband und die schon heraushängenden Adduktoren von Müller-Wohlfahrt wieder notdürftig zusammengetackert worden sind und zwei bis drei weitere Pflichtspiele halten. Es gibt aber auch Fälle wie den eines Michael Schumachers, der auch nach 20 Jahren des Im-Kreis-Herumfahrens keine Möglichkeit sah, sich andersweitig zu betätigen und kurze Zeit nach seinem endgültigen Rücktritt ein Comeback bei Mercedes startete, wo er zwar nur noch Mittelmaß war, aber der Entzug von Medienaufmerksamkeit und Fanpost wog schwerer, als der durch konstant mittelmäßige Leistungen erlittene Gesichtsverlust.

[Bearbeiten] Ausblick

Für die kommenden Jahre stehen einige spektakuläre Comebacks auf dem Plan:

  • Kim Jong-il, soeben verstorbener Führer Nordkoreas plant, es Jesus gleichzutun und ab Sommer 2012 als Filmschauspieler Hollywood aufzumischen. Andrew Loyd Webber soll bereits an einem Broadway-Musical mit dem Titel „Kim Jong-il Superstar“ arbeiten, in dem der Führer mehrere Tanznummern auf Plateauschuhen zu absolvieren hat.
  • Papst Paul II. findet seinen Nachfolger langweilig und plant für das Jahr 2013 eine Auferstehung mit darauffolgendem Comeback als Papst und italienischer Ministerpräsident.
  • Hildegard von Bingen plant nach medial begleiteter Auferstehung in der Abtei St. Hildegard ein strategisch angelegtes Comeback für das 1. Quartal 2012. Dabei will sie sich vor allen Dingen auf die Vermarktung ihres Dinkelmüslis mit Amarant und der Neueinspielung ihres Liederkreises Marienlieder des Villarenser Kodex konzentrieren, geplant ist eine Download-Version bei iTunes mit den in der Vorrunde ausgeschiedenen Gesangssolisten von The Voice of Germany.
  • Martin Luther will es im Jahr 2014 noch einmal wissen und wird sich im Magdeburger Dom remanifestieren. Mit der Veröffentlichung der „101 Thesen im Sound der Zeit“ beim Hansa-Verlag will Luther sodann auch die junge, kirchentagsermüdete Generation gegen die anachronistischen Lehren der katholischen Kirche aufwiegeln.
  • Theodor Freiherr zu und von sowieso wird in diesem Artikel absichtlich nicht erwähnt, da seine mediale Hybris unerträglich und den Lesern nicht mehr zumutbar ist.
  • Nach der dreijährigen Abschiedstournee der Scorpions ist ein neues Album mit dem Titel „Geriatric Dreams“ geplant.
  • George Bush junior will es Vladimir Putin gleichtun und strebt eine weitere Amtszeit an.
  • Die beiden Mitglieder der Zwickauer Terrorzelle Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sollen während des Bundestagswahlkampfs im Jahr 2013 von nekrophilen Mitgliedern der NPD exhumiert und auf einen Sockel zementiert werden. Mit dieser Statue will man auf Straßenfesten und in Fußgängerzonen gegen ein Verbot der Partei werben.
  • Johannes Heesters will nach einer kurzen Verschaufpause im Fegefeuer ein Comeback als Schauspieler starten; In dem C-Movie „Das Grauen endet nie“ will er im Jahr 2015 an der Seite der ebenfalls wiederkehrenden Marika Rökk einen globalen Kino-Hit landen.
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