Burkina Faso

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Auf der einzigen burkinafasoischen Autobahn werden die Trucker nie einsam, weil jeder in den Käffern an der Straße sich langweilt und per Anhalter mitfahren will. Zum nächsten Kaff.

Burkina Faso, alias „Obervolta“ ist ein westafrikanischer Staat, der zu den ärmsten Ländern der Welt gehört und es um den 15.01.2016 herum gefühlt zum ersten Mal im 21. Jahrhundert in die Nachrichten geschafft hat. Zumindest in das nachrichtenähnliche Onlineklatschblatt Spiegel Online.

[Bearbeiten] Bedeutung des Landesnamens

Burkina Faso ist aus diversen in dem Land gebräuchlichen Sprachen zusammengesetzt und bedeutet Vaterland der ehrenwerten Leute. Bezeichnenderweise wurde das Land 1974 von Obervolta zu Burkina Faso durch Thomas Sankara, der sich selbst an die Macht geputscht hatte, das Land als eine linkspopulistische scheindemokratische Militärdiktatur etablierte und sich weigerte, die Gläubiger der Staatsverschuldung zu bedienen. Darin besteht sein Vermächtnis - wie bei der ehrenwerten Gesellschaft in Bezug zu seinem Verhältnis zu Schulden zu erwarten, wurde Sankara umgebracht - Vorbild für das Verhalten gewisser linksorientierter südosteuropäischer Staatsmänner im Umgang mit ihren überbordenden Staatsschulden zu sein.

Die Eigenbezeichnung der Einwohner lautet Burkinabé. Wörtlich heißt das Bauernknabe, auf Deutsch nennt man die Burkinafasoer aber Burkiner. Nach Angaben des Auswärtigen Amts hat dies weder etwas mit Burka noch mit Burkinis [1] zu tun.

[Bearbeiten] Geographische Lage

Westafrika, zwischen den Staaten Mali, Ghana, Niger, Togo und Elfenbeinküste, von denen lediglich Mali (da treibt die deutsche Armee sich gerade auch irgendwo rum) und Ghana (da kommt wenigstens ein deutscher Fußballnationalspieler her) über einen gewissen Bekanntheitsgrad bei durchschnittlichen Deutschen verfügen. traditionsbewussten Deutschen ist Togo noch ein Begriff; gehörte dieser einstmals zu den Deutschen Schutzgebieten von Kaisers Gnaden.

Burkina Faso teilt sich in die drei Spannungsgebiete am roten, weißen und schwarzen Volta (Flüsse).

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Präkolonialzeit und Kolonialzeit

Vor der Kolonisierung des Landes durch die Franzosen, gab es auf dem Gebiet des heutigen Burkina Faso eine Reihe Stadtstaaten. Ausgehend von der Größe des Landes und der geringen Bevölkerung wird es sich wohl eher um Dörfer gehandelt haben, die mangels Infrastruktur weitgehend isoliert gelegen haben dürfen und es dem lokalen Despoten somit ermöglichten, über dreißig Einwohner,
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Alte Flagge Obervoltas - Man könne fast meinen, gewisse Intentionen zu erkennen!

zwölf Ziegen, drei Rinder und einen Misthaufen zu gebieten. Nicht so im legendären Tenkodogo. Dort entdeckte Professor Alessandro Volta von der italienischen Pavian-Universität, wie Spannungen zwischen den Pavianhorden, die durch Ungleichverteilung der Affenbrotbäume begründet sind, sich durch Kurzschlusshandlungen entladen. Seine Feld-Forschungen auf den Pavian-Schlachtfeldern finanzierte er sich durch Kellnern in Ouagadougou. Nach ihm, dem Ober Volta, wurde das Land zunächst Obervolta benannt.


Die Franzosen sahen in der Kolonie Obervolta keinerlei wirtschaftliches Entwicklungspotential und teilten die Kolonie erst mal auf ihre umliegenden Kolonien auf. Da dies jedoch die wirtschaftlichen Kennzahlen der umliegenden französischen Kolonien drückte stellte man Obervolta 1947 wieder her. 1960 wurde die Kolonie in die Unabhängigkeit entlassen. Nicht, weil sie es - wie andere französische Kolonien - erkämpft hatte, nicht aus humanistischen Gründen oder anderen Gutmenschereien, nein, Frankreich war einfach das Draufzahlgeschäft Obervolta leid. Ein Versuch es gemeinsam mit dem Saarland als Bundesland der zweiten Stunde der noch jungen BRD unterzuschieben war bereits gescheitert und auch der, was Kolonialgebiete angeht, Dauerrivale Großbritannien hatte nur müde abgewinkt, als man ihm Obervolta zum Kauf anbot.

[Bearbeiten] Unabhängiger Staat

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Die aktuelle Staatsflagge Burkina Fasos. Irgendwie etwas nichtssagend...

Prinzipiell hat Burkina Faso seit seiner Unabhängigkeit das getan, was die überwiegende Mehrheit afrikanischer Staaten so tut und sich in einer Abfolge von Diktaturen Putschen, Revolutionen Bürgerkriegen und Kriegen mit seinen Nachbarländern komplett zu Grunde gerichtet.
Bezeichnenderweise hat es das Land auch dieses Mal nur in die Nachrichten geschafft, da im Anschluss an die ersten freien Wahlen umgehend eine Gruppe unzufriedener Militärs den nächsten Putsch anzettelte. Diesmal allerdings erfolglos. Inwiefern Putsche oder Putschversuche überhaupt noch nachrichtenrelevant sind, dürfte in der Ursache begründet liegen, dass diesmal keine Islamisten involviert waren. Für ein überwiegend islamisch geprägtes Land zur Zeit tatsächlich ungewöhnlich. Fakt ist allerdings, dass nicht mal Islamisten sich für Burkina Faso interessieren, da es dort kaum noch etwas gibt, das sich wegzusprengen lohnte.


[Bearbeiten] Internationale Beziehungen

Als das Land noch Obervolta hieß, schloss es ein Freihandelsabkommen mit Oberampèra ab. Das im Partnerland im Geheimen entwickelte Hybridauto (halb Auto, halb Kamel, vgl. Fnord) Opel ampera wurde in Obervolta getestet. Am Straßenrand liegengebliebene Exemplare der Prototypen sind ein Augenschmaus für Opelfans, die für die Besichtigungstouren mietbaren Opel Mantas sind allerdings wegen des Straßenzustands höher- statt tiefergelegt.


[Bearbeiten] Wirtschaft

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die Hauptstadt Ougadougou während der Rushhour

Burkina Faso hat praktisch keine nennenswerten Wirtschaftszweige. Nicht mal der sonst so lukrative Export billigster Arbeitskräfte nach Europa wird in größerem Maße betrieben. Der Mangel an deren Vorkommen unterbindet den für afrikanische Staaten lukrativen Außenhandel mit Blutdiamanten und anderen unter Zwang geschürften Bodenschätzen. Kurz gesagt, Burkina Faso ist so arm und die Arbeitskräfte sind so billig, dass China bereits angefangen hat, die Produktion chinesischer Raubkopien veralteter europäischer Automobile nach Burkina Faso auszulagern.
Ansonsten spielt der Anbau und Export von Baumwolle noch eine Rolle.

[Bearbeiten] Innere Sicherheit

Insofern Besucher des Landes nicht kaukasisch [2] aussehen ist Burkina Faso relativ ungefährlich. Den Einwohnern ist bewusst, dass es untereinander nichts zu holen gibt und Dank des niedrigen Bildungsstandes ist man sich innerhalb Burkina Fasos nur bedingt bewusst, dass es auch außerhalb Afrikas (ethnische) Afrikaner gibt. Für Europäer, Asiaten und alles was vom Äußeren her nicht afrikanisch wirkt, gelten die üblichen Reisesicherheitshinweise [3] für
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Die burkinische Armee beim Putschen.

nahezu alle Länder zwischen Barbareskenküste und Kap der guten Hoffnung. Außer es haben gerade Wahlen stattgefunden, dann sollte besser überhaupt niemand auf die Straße gehen.

[Bearbeiten] Militär

Burkina Faso hat so etwas wie eine Armee. Logisch, denn ohne Armee gäbe es ja keine Putsche. Ausgerüstet ist sie überwiegend mit Versatzstücken aus der Zeit des und kurz nach dem zweiten Weltkrieg, die überall da eingekauft worden sind, wo sie gerade ausgemustert wurden. Das heißt, das bis auf die praktisch unkaputtbare Kalaschnikow, die, darf man den Nachrichtenbildern Glauben schenken, augenscheinlich sowieso jeder zweite Afrikaner mit sich herumschleppt, das meiste von dem Zeug sowieso nicht mehr einsatzbereit ist.

[Bearbeiten] Reisehinweise

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Bierbrauerei

In Burkina Faso probier
das leckere Hirsebier,
und Palmwein - Palmschnaps aber nicht,
denn Burkina Fusel macht Gicht!

An den drei Voltaflüssen werden als Vorspeise stets Froschschenkel a la Galvani serviert. Viele Touristen starben daher an elektrischem Schlag vor dem Hauptgang des Menüs. Seitdem wird in Gaststätten immer vor dem Essen kassiert.

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. ein Taucheranzug mit Neoprenkopftuch, damit die selbstbewusste Mohammedanerin von heute in öffentlichen Badeanstalten den westlichen Schlampen vor Augen führen kann, was sie für minderwertige, billige Huren sind.
  2. politisch korrekt für weiß - ja, auch das gibt es.
  3. siehe hier

[Bearbeiten] Literatur

  • Wernersen, W. und A.: Niederspannung in Obervolta. Verlag für Völkerkunde und Rassenlehre, ISBN 6-1478-8723-6
  • May, K.: Länder, in denen nicht mal ich gewesen bin. Reisebuchverlag Radebeul, ISBN 0-8113-6468-9
  • Kieler, N.B.: Reiseführer für alle Länder. UnBooks Publishing, ISBN 3-1210-6629-7
Dieser Artikel ist Artikel der Woche 3/2016
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