Bundeskanzler

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"Mein Leben ist ganz ohne Sinn, wenn ich nicht Bundesganzler bin"

~ Helmut Kohl über Bundeskanzler

Unter einem Bundeskanzler versteht man in Deutschland den in demokratischer und freier Wahl von der BILD-Zeitung ernannten Großen Diktator.

In Österreich bezeichnet der Begriff außerdem noch das gemeine Stachelschwein und die Schale von unreifen Bananen.

[Bearbeiten] Entstehung

Nachdem Deutschland sich nach dem Zweiten Weltkrieg in einem relativ undefinierten Zustand befand, gingen die Deutschen daran, sich eine neue Form von Regierung zu erschaffen, die anders sein sollte als alles bisher Dagewesene. Leider war das Ergebnis so bizarr, dass kein anwesender Kaiser, König, Führer, Reichskanzler oder Stammesältester den Vorsitz dieser Regierung übernehmen wollte. Deshalb musste eine neue Position geschaffen und besetzt werden. Der steinalte Konrad Adenauer erklärte sich schließlich bereit, den Job zu machen, und alle waren erleichtert. Adenauer veranstaltete ein Preisausschreiben, um einen Namen für diese Position zu finden, und aus der Lostrommel wurde dann die Bezeichnung Bundeskanzler gezogen, wofür eine Paderborner Hausfrau einen Geldpreis von fünfzehn DM erhielt, damals ein Vermögen. Immerhin konnte der neue Name gleich an die Österreicher weiterverkauft werden, so dass das Land einen Teil der Kosten wieder hereinbekam.

[Bearbeiten] Weitere Geschichte

Nachdem Adenauer 13 Jahre lang Bundeskanzler war, was in Anbetracht seines von vornherein biblischen Alters nicht erwartet werden konnte, gab er das Amt schließlich auf und widmete sich ganz der Pflege seiner Neurosen. Er wurde von Ludwig Erhard abgelöst. Erhard war ein Spaßvogel und nervte die Republik, weil er ständig noch 'n Gedicht vortragen musste, hielt sich im Übrigen aber an seiner Zigarre fest und richtete nicht allzu viel Schaden an.

Dann, es war 1966, passierte etwas Merkwürdiges, womit die Deutschen zunächst gar nichts anfangen konnten. Die Regierung wurde nicht wiedergewählt. So etwas war den Deutschen lange nicht mehr passiert - als sie nach dem Zweiten Weltkrieg wieder wählen durften, hatten sie dies konsequent getan und stets dasselbe gewählt. Und nun das! Während alle noch rätselten, was nun werden sollte, setzte sich ein bis dahin völlig Unbekannter namens Kurt-Georg Kiesinger auf den Chefsessel und ließ sich von einer Großen Koalition zum Bundeskanzler wählen. Dieser Spuk dauerte allerdings nur drei Jahre, dann verschwand Kiesinger im Nirwana, aus dem er gekommen war. Alle Deutschen schworen sich anschließend, dass von deutschem Boden niemals wieder eine Große Koalition ausgehen sollte.

Um das Amt des Bundeskanzlers zu rehabilitieren, wurde nun ein strahlender Held erwählt, nämlich Willy Brandt, dem es gelang, die damals revoltierenden Studenten zu bändigen, indem er ihnen versprach, dass sie eines Tages alle selber Bundeskanzler werden könnten. Brandt war eine schillernde Figur und sammelte Frauen und Friedensnobelpreise. Er versammelte die fähigsten Berater um sich. Sein allerfähigster Berater war allerdings leider ein DDR-Spion, der 1974 wegen seines unmöglich aussehenden Kassengestells aufflog und Brandt mit sich in den Untergang riss.

Ihm folgte Helmut Schmidt, Deutschlands letzter richtiger Bundeskanzler. Schmidt war mit allen Wassern gewaschen, seit er die Stadt Hamburg im Alleingang vor der großen Sturmflut gerettet hatte. Er war ein Mann mit einer harten Schale, aber einem noch härteren Kern. Wenn er eine Zigarette rauchte, dann starb die Zigarette an Lungenkrebs. Er erfand die Inflation und die Staatsverschuldung und alle fanden es super.

[Bearbeiten] Niedergang

Nach Schmidt kam Helmut Kohl, und die Geschichte wurde durch die GeCHichte ersetzt. Kohl war sein ganzes Leben überall der Größte und Dickste gewesen und hielt sich deshalb für den geborenen Bundeskanzler. In einem unbeobachteten Augenblick nahm er auf dem Kanzlerstuhl Platz, und für geschlagene 16 Jahre gelang es niemandem, den eingeklemmten Dickwanst wieder daraus zu entfernen. In dieser Zeit nahm das Amt des Bundeskanzlers erheblichen Schaden, weil es von niemandem mehr ernst genommen wurde. Wie Kohl es einst selbst so treffend formulierte: "Entscheidend ist, was hinten raus kommt." Und davon gab es immer reichlich. Während Ingenieure und Bauarbeiter versuchten, Kohl aus dem Stuhl zu befreien, glaubten die meisten Deutschen, sie würden inzwischen wieder von einem König regiert oder von überhaupt niemandem. Die jüngere Generation kannte das Amt des Bundeskanzlers nicht mehr, da es zur neuen Form des Bimbeskanzlers mutiert war. Dieses neue Amt ist fest mit der Person Kohl auf Lebenszeit und darüber hinaus verbunden.

Im Jahre 1998 schließlich fand ein kleines Mädchen bei Helmut Kohl ein Ventil am Fuß und ließ die Luft aus ihm ab, so dass er erschlaffte und aus dem Stuhl fiel. Somit wurde dieses Zeitalter, welches länger als Tausendjährige Reich andauerte, beendet. Nun wurde das Amt des Bundeskanzlers noch einmal wiederbelebt und mit einem begabten Kanzlerdarsteller namens Gerhard Schröder besetzt. Im Gegensatz zu Kohl konnte Schröder wenigstens ganze Sätze sprechen, ohne zu blubbern, und die Deutschen glaubten schon, sie hätten wieder einen richtigen Bundeskanzler. Schröder hatte die Geschichte seiner Vorgänger genau studiert, er übernahm von Erhard die Zigarre, von Brandt die Frauen (jedenfalls in etwa zahlenmäßig) und von Schmidt die Flut. Dann aber beging er einen entscheidenden Fehler: Er färbte sich die Haare. Dies löste einen ungeheuren Skandal aus, der die Republik bis ins Mark erschütterte. Schröder musste ins russische Exil fliehen.

[Bearbeiten] Ende

Das Amt des Bundeskanzlers war nun endgültig diskreditiert und wurde im Jahr 2005 ganz abgeschafft. Seitdem wird Deutschland kommissarisch von einer Bundeskanzlette regiert. Diese neu geschaffene Position entspricht in etwa einem stellvertretenden Außenminister. Man hat festgestellt, dass Außenminister fast immer die beliebtesten Politiker sind, daher entschloss man sich, einfach mehr Außenminister einzuführen. Bisher geht es gut, aber das System muss sich noch bewähren.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Siehe ebenfalls, wenn's sein muss



Deutsche Politiker

Plenarsaal.jpg
Kanzlerin der Gläubigenr: Angela Merkel | Präsident des Deutschen Kirchturmbundes: Joachim Gauck
Muttis Energieriegel: Sigmar Gabriel

Out-Minister: Frank-Walter Steinmeier | In-Minister: Thomas de Maizière | Just-tease-Minister: Heiko Maas
Kanzlerin Mutter: Manuela Schwesig | Penunzminister: Wolfgang Schäuble
Frühverrentungsministerin: Andrea Nahles | Miss Bildung II: Johanna Wanka
Bauernfrühstücksdirektor: Christian Schmidt | Soldatenkönigin: Ursula von der Leyen
"Pille:" Herrmann Gröhe | Staumelder: Alexander Dobrindt
Ministerin für Umwelt und Traktorschmutz: Barbara Hendricks | Minister ohne besondere Fähigkeiten: Peter Altmaier

Oppositionsminister: Gregor Gysi | Penetranzminister: Horst Seehofer | Insolvenzminister: Klaus Wowereit

Weinkönigin: Rainer Brüderle | Buchmacher: Thilo Sarrazin | Bankpferd: Peer Steinbrück
Prototyp: Peter Trompetter | Retrograd: Margot Honecker
Hoffnungsloser Nachwuchs: Jorgo Chatzimarkakis | Gregor Gysi | Gabriele Pauli | Ronald Barnabas Schill | Markus Söder
Legenden: Konrad Adenauer | Willy Brandt | Horst Köhler | Oskar Lafontaine | Helmut Schmidt | Franz Josef Strauß
Clowns ohne Ressort: Daniel Cohn-Bendit | Joschka Fischer | Helmut Kohl | Claudia Roth | Ulla Schmidt

Abgewrackt: Yndrea Asylanti | Michael Glos | Roland Koch | Franz Müntefering | Jürgen Rüttgers | Edmund Stoiber
Abgeworben: Gerhard Schröder | Abgeschoben: Günther Oettinger | Abgehauen: Erich Honecker
Abgeschrieben: Glücksritter a.D. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg | Abgetreten: Kurt Beck
Abgezockt: Christian Wulff | Abgewertet: Annette Schavan | Sicherheitshalber abgeschaltet: Stefan Mappus

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