Buch

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Ein Buch besteht aus Papier mit irgendwas drauf (Schrift, Bilder, Fliegenschiss) und irgendwas drumrum (Einband, Umschlag). Es stellt eine veraltete Form dar, Wissen zu vermitteln oder geistigen Dünnschiss zu präsentieren.

„Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraus gucken.“

~ Georg Christoph Lichtenberg


Bush buch

George W. Bush liest ein Buch

[Bearbeiten] Entstehung

Das Buch stammt aus einer Zeit, in der die Menschen noch so rückständig waren, keinen Fernseher zu haben. Es war eine umständliche Erfindung, da das Wissen in kaum verständlichen Zeichen namens Buchstaben chiffriert wurde, die man mühselig erlernen musste. In jüngerer Zeit wurde das Buch für Absolventen deutscher Schulen in buchstabenloser Form weiterentwickelt (Hörbuch). Wenn Mutti und Vati (Leser) vorlesen, was auf der Verpackung steht, können die Kids sogar schon vor dem Abspielen erfahren, worum es geht. Für tolle bunte Ballereien mit Surround-Sound sind sowohl Buch als auch Hörbuch ungeeignet, da die Form der Interaktion eine andere ist (Reflexion).

[Bearbeiten] Arten

Es gibt Bücher, die des Lesens wert sind und solche, die die Mühe des Schreibens nicht rechtfertigen.

[Bearbeiten] Benutzung

Es gibt drei Formen der Benutzung: Gucken (Bilder), lesen (Text) und verstehen (Gedanken, die dem Text innewohnen). Für Menschen, die einer Schulbildung nicht konsequent aus dem Weg gegangen sind, empfiehlt sich die Kombination aus allen drei Nutzungsformen, wobei dem Verstehen der Vorzug gegeben werden sollte. Menschen, die von der GEW angehörigen LehrerInnen "unterrichtet" wurden, sind unzweifelhaft für das Betrachten von Bildern - und n u r für das Betrachten farblicher Abhebungen vom andersfarbigen Untergrund - disponiert.

Unabhängig von der präferierten Nutzungsform wird ein Buch folgendermaßen verwendet:

  • Man nimmt das Buch in die Hand oder legt es vor sich hin.
  • Nun schlägt man das Buch auf. Dabei wird der vordere Einbanddeckel bzw. Umschlag in linker Richtung (wir wissen ja aus der Schule: links ist immer gut und rechts von vornherein schlecht) umgeschlagen. Dadurch kommt Papier zum Vorschein, das oft, aber nicht immer (Bildband), mit Schriftzeichen bedeckt ist. Sollte das erste Blatt leer sein, handelt es sich nicht zwangsläufig um einen Betrug des Verlages oder Buchhändlers, auch nicht um einen Fehldruck. Es kann dann erforderlich sein, solange weiter Papierseiten nach links umzuschlagen, bis bedruckte Blätter sichtbar werden.
  • Jetzt ist das Buch zur Nutzung bereit.

Beim Gucken richtet man die Augen auf das Gedruckte und ergötzt sich daran.

Für das Lesen ist es zunächst hilfreich, zu lernen, was die vielen kleinen schwarzen Kleckse auf dem Papier (Buchstaben) bedeuten. Hat sich der an der Nutzung eines Buches Interessierte dieses Wissen angeeignet, kann er entschlüsseln, welcher Text sich hinter den Schriftzeichen verbirgt. Dabei ist es für den Leser manchmal sinnvoll, mit der Benutzung des Buches auf der ersten mit Buchstaben bedruckten Seite anzufangen. Fortgeschrittene werden dann nach und nach lernen, dass man ein Buch nicht immer komplett von vorn bis hinten durchlesen muss (z. B. das Telefonbuch).

Das Lesen zieht das Verstehen nach sich, sofern die geistigen Voraussetzungen gegeben sind. Mit der Zeit wird der Leser erfahren, dass der Text - und darüber hinaus der Subtext - oft, jedoch nicht immer, Gedanken enthält. Diese kennenzulernen, zu beleuchten und zu ergründen, ist der Zweck guter Lektüre. Darüber hinaus schadet es Lesern keineswegs, wenn sie nicht nur die Zeilen selbst, sondern auch dazwischen lesen, obwohl da nichts steht.

[Bearbeiten] Gefahren

Vom Buch gehen weitreichende Gefahren aus. So fördert es das selbständige Denken, das aus sozialwissenschaftlicher Sicht (Quelle: Prof. Dr. Anna-Lara-Watzemutzka Rotzkowski-al-Bagdadi-Scheißdrauf, Universität Göttingen) eines der größten Probleme der Menschheit ist. Handlungen muss sich der Leser in seiner Phantasie vorstellen, deren Anwesenheit gelegentlich gegeben ist, aber nicht selbstverständlich vorausgesetzt werden kann. Hierdurch kann es zu Missverständnissen kommen, denn die in der Buchverfilmung eindeutig auf 'schwarz' festgelegte Protagonistin wäre unter Umständen aufgrund des Buchtextes auch als 'blond' oder 'braun' vorstellbar.

Von einzelnen Gedanken, die in Büchern niedergelegt wurden, sind schon häufig sehr schlimme Epidemien verursacht worden. Deshalb werden Bücher zu Recht von vielen Regierungen als gemeingefährlich eingeordnet und zum Schutze der Allgemeinheit verbrannt.

Leider können nicht alle Bücher ausfindig gemacht und vernichtet werden. Daher sind verschiedene Länder dazu übergegangen, die Voraussetzungen für die Nutzung von Büchern zu bekämpfen. In Deutschland wurden z. B. Reformen des Bildungswesens und der Rechtschreibregeln initiiert, die die Menschen wirksam vor dem schädlichen Einfluss von Büchern schützen sollen. Die bisher ergriffenen Maßnahmen (sprachliche Debilisierung, orthografische Konfusion usw.) sind so erfolgreich, dass sich bereits andere lupenrein demokratische Staaten (z. B. Nordkorea, Weißrussland usw.) dafür interessieren.

Ein subversiver Geist formulierte: "Man darf über das Buch lächeln, sollte aber auch Verständnis haben: es ist ein Schritt gewesen auf dem Weg zu den wunderbaren, superioren Menschen, die wir heute sind. Falls Sie einmal aus Versehen an ein Buch gelangen sollten - besonders Großeltern neigen manchmal zu solchen verirrten Geschenken - nehmen Sie es ruhig freundlich an. Man kann es auch heute noch durchaus verwenden, z.B. als nostalgisches Accessoire im Keller, aber auch als Türstopper, Grillanzünder oder Kompostmasse. Sie sollten es nur nicht lesen. Ihre Regenwürmer werden es Ihnen danken!" Zu Recht wird der Autor dieser Zeilen mit internationalem Haftbefehl gesucht. Seine buchfreundlichen und ironischen Einlassungen sind geeignet, eine volksverhetzende Wirkung zu entfalten. Anständige Menschen sollten sich von solchen widerwärtigen Gedanken ab- und endlich wieder dem Smartphone oder der Glotze zuwenden.

[Bearbeiten] Berühmte Bücher

  • Das richtige Parteibuch (Voraussetzung für Karrieren in leistungsfernen Berufen)
  • Sparbuch (ebenfalls aus der Mode gekommen)
  • Telefonbuch (kommt gerade aus der Mode)

[Bearbeiten] Bekannte Zitate

  • "Was ist paradox? Wenn ein Buch einseitig ist."
  • „Nein danke, ich habe schon ein Buch!“
  • „Ich bin Nichtleser, ich warte auf den Film.“
  • „Ein Brand hat meine Bibliothek vernichtet. Beide Bücher sind verbrannt. Und dabei war eines erst zur Hälfte ausgemalt!“
  • „Well... I read the newspaper“
~ George W. Bush auf die Frage, was er denn so lese

[Bearbeiten] siehe auch

Spezialprojekte
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