Brainpul

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Endemol bleibt unser Vorbild.“

~ Jörg Grabosch droht ganz unverhohlen


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Die selbsternannten Experten der Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.

Brainpul AG ist eine in Köln-Müllheim ansässige Abfallverwertungsfirma.

Sie wurde November 1994 von den Vogonen Jörg Grabosch, Martin "Roche(r) s'il vous plaît" Keß und Ralf Günther in der berechtigten Hoffnung gegründet, von den Geschmacksverirrungen der Dummdeutschen Fernsehnation zu profitieren. Keß trat später ins zweite Glied zurück (aber stieg nicht aus, so dass auf NPD-Demos in Wunsiedel absolut zu Unrecht "Mar-tin Kess!...Der ist fort!" skandiert wird), Andreas "il dottore" Bscheuertmann rückte auf, auch Stefan Raab ist heute Teileigner.

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Das hat er nun davon, er sah auf nüchternen Magen Mario Barth...RRRUMS...Intensivstation!

Grabosch (Jahrgang 1962, Erfolgsrezept: "Lieber Comedy als lustig") gilt als treibende Kraft der nationalen Entertainment-Versteppung. Er betont zwar immer wieder gern, wie wichtig es ihm und seinen Kollegen ist, Fernsehen zu machen, das ihnen selbst gefällt, aber das natürlich nicht so zu verstehen, dass er den von Brainpul fabrizierten Käse auch selbst gern ansieht. Er freut sich vielmehr, wenn für lahme Fließbandproduktionen mit unterbelichtetem Kreischvieh und Lachern vom Band die fetten Beträge auf seinem Konto eingehen, immer wenn er bei seinem Testarossa zärtlich mit der Hand über die Ledersitze fährt, schmunzelt er sanft "na, das ist doch Fernsehen, wie es mir gefällt".
Die Inspiration der Namenswahl Brainpul bekam er bei den Yamomami-Schrumpfkopfindianern im Orinoco-Delta, die er in der Frühzeit seiner Fernsehkarriere noch für den WDR besuchen durfte (Auslandseinsätze waren aber selten, meist reichte es nur zu "24 Stunden im Freibad von Oer-Erkenschwick", bei denen er immerhin strategisch wichtige Ideen bekam, s.u.). Der Brainpuler Husmann schreibt heute auch die Hugo Chávez-Reden, nur wer es versteht globale Allianzen zu schmieden, wird sich im Haifischbecken Fernsehprodukte letztlich gegen Konzerne wie Endemol und Fremantle behaupten können.

Stars wie Stefan Raab, Oliver Pocher, Anke Engelke, Uli Hoeneß, Bastian Pastewka, Christoph Maria Herbst, “King of Comedy“ Barth, “Dr. Psycho” Ulmen, Axel Stein, Frl.Bechtel, Frl.Kuttner und Elton stehen bei der "Talentschmiede Nummer 1" (ironische Eigenbezeichnung) unter Vertrag, oft in Joint-Ventures, an denen sie 50% der Anteile halten. Und immerhin satte 7% des Gewinns kassieren.
Dieter Nuhr, Vadder Hoëcker, Hella und Titten-Hugo waren nie mit von der Partie, die denken dem Westfalen zu viel, Ex-Angestellter Harald Schmidt wurde 1998 vom misstrauisch gewordenen Grabosch entgegen allen Absprachen Belustigungsabsicht unterstellt und folgerichtig trennte man sich, ehe das Publikum plötzlich lachen wollte und das Geschäftsfundament unterminierte.
Als eine der ganz wenigen Fernsehproduktionsfirmen behält das Unternehmen meist die Rechte an den gelieferten Shows, eine Neuausstrahlung der legendären Ulla Kock am Brinck-Show etwa würde daher warmen Regen für die Firmenkasse bedeuten. Die Haupteinnahmequelle sind aber die Zuwendungen von Pennerbierfirmen, denn viele Verzweifelte wollen sich die Shows unterhaltsam trinken. Der Einzige, den die Brainpul-Bosse wirklich respektieren ist Bully Herbig, der mit der gleichen Konsequenz die Auswalzung des Unkomischen in der deutschen Filmindustrie betreibt.

[Bearbeiten] Der Beweis, dass Grabosch und Co. durchaus Sinn für Humor haben

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5 Stunden Comedyglotzerei pro Tag hinterlassen beim Konsumenten geringfügige Spuren

1999 kam es zum Börsengang am als seriös bekannten Neuen Markt, 2001 übernahm die kongenial-diabolische VIVA die Mehrheit, so weit so gut. 2004 schluckte der US-Konzern Viacom (Mutter von MTV) dann aber VIVA, was zu kreativen Verstimmungen führte, da die Beavis-und-Butthead-artigen Controller der Amis ausländische Produktionsfirmen in etwa so respektieren wie das deutsche Fernsehen seine Zuschauer.
Pfiffikus Grabosch kannte aber seine eigenen Vertragswerke genauestens und.... warf das Handtuch! Der Kontrakt besagt nämlich "Steht ein Wechsel in der Brainpool-Geschäftsführung an, haben die Künstler ein Sonderkündigungsrecht". Von diesem machten dann Stefan Raab und Anke Engelke auch sofort Gebrauch. Die Firma stand von jetzt auf gleich ohne Stars da, war viel weniger wert und wurde 2006 prompt an Grabosch und Co. als Management-Buy-out zurückverkauft, die Stars stiegen wieder ein, der Coup war perfekt, ein echter Klopfer.
Später wollte man dann aber doch einen kapitalkräftigen ausländischen Partner (ohne Mehrheit wohlgemerkt) mit im Boot haben und nach all dem auf und ab mit Grundtendenz ab erwarb 2009 folgerichtig die französische "Bungee-Entertainment" 50% der Anteile ("Consortium du Mal" Les Echos, "Witzlosigkeit kennt keine Grenzen" Wirtschaftswoche, klagte die Presse), die ebenfalls interessierten Zodiak Mindwarp und David Helfgotts Shine Group mussten bei dem Deal in die Röhre kucken.

[Bearbeiten] Humor-Ausmerzung mit System

2008 wurde von den Pulern als neuester Streich das mit "Channels" und "Mediacenter" ausgestattete Webportal Myspass.de gelauncht (Super Wortspiel mit "MySpace", das vom Autorenteam um Chris Geletneky in nicht mal drei Wochen erfunden wurde), offiziell "um Nachwuchstalente zu finden".
Das stimmt gewissermaßen auch, doch bekommen die natürlich keine eigene Sendung, sondern werden mit allen ihren Daten akribisch erfasst und mittels von Knacki Deuser hergestellter ’Ndrangheta-Verbindung systematisch zum Schweigen gebracht. Ursprünglich war anvisiert worden, die "kleinen Komiker" ohne großes Federlesens zur ISS-Raumstation ins All zu schießen, aber das war dann doch etwas zu teuer. Man lädt sie daher einfach zum großen "TV Total Turmspringen" ein, lässt sie losspringen bevor überhaupt Wasser ins Becken gelassen worden ist und "gut is". Lupara umidiccia heißt die Zauberformel, Krätzen-Luigi ist nicht Consigliere geworden, weil er halbe Sachen macht, einmal kurz den Betonmischer angeworfen und dann ist Ruhe im Karton. Im Hallenbad Köln-Kalk wird die Wassertiefe mit offiziell 3,20 M angegeben, tatsächlich wird jeder, der mit dem Maßband mal nachmisst (aber wer tut das schon in einem Schwimmbad ?) feststellen, dass es nur 2,80 M sind. Somit bleiben die grauenvoll-unkomischen Altstars der Kölner (Frage an Pastewka: "Soll das eigentlich lustig sein, was Sie da machen oder ist der Horror gewollt?" Nachdenkliche Antwort: "Was ist noch mal der Unterschied?") das Maß aller Dinge.
Bei der Akquise des tatsächlichen Nachwuchses (Codename "der nächste Mario Barth") geht man mit der gleichen Präzision vor, damit sich nicht etwa ein faules Ei mit Talent einschleicht. Kürzlich haben die Bullen allerdings die befreundete Grimme Akademie hops genommen, aus Sicherheitsgründen (offiziell "aufgrund technischer Probleme") nahm das Syndikat den Onlinedienst daher temporär offline.


Dieser Artikel ist Artikel der Woche 44/2009
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