Bauer sucht Frau

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RTL

Danke, RTL!

Bauer ranzenhuber

Typischer Kandidat von Bauer sucht Frau

Felder

Das Leben als Landwirt bietet: Schöne Landschaften, weite Felder, ländliche Idy...grrrzzzzn...schnarch...

Bauer sucht Frau ist eine Datingshow auf dem Quotenhitgarantie-Sender RTL. In ihr werden Landwirte, denen Arbeitskräfte auf dem Hof sowie passende Sexualpartner fehlen, mit Frauen verkuppelt.

[Bearbeiten] Gründe für das Alleinsein

Um die Existenzberechtigung der Show zu erklären, müssen die Gründe für das Alleinesein der Bauern näher beleuchtet werden. Die Wissenschaft bietet hierbei verschiedene Erklärungsansätze, von denen keiner alleine der wirksamste ist. Vielmehr wirken sie meist im Kombination zueinander und erzeugen so Synergieeffekte:

  • Völlig inakzeptables Aussehen: Dies erschwert dem Landwirt eine Gendurchmischung mit Frauen erheblich. Meistens verhindert es dies sogar ganz und gar.
  • Soziale Verwahrlosung: Der Landwirt ist durch seine Arbeit so eingebunden, dass er verlernt hat, soziale Kontakte zu knüpfen. Er befindet sich kommunikativ auf niedrigstem Niveau.
  • Breitester Dialekt: Der Dialekt des Landwirts ist derart schwer zu verstehen, dass seine Aussagen von Mitmenschen häufig nur als Grunzen wahrgenommen werden und im Fernsehen sogar, übersetzt von einem 15-köpfigen Expertengremium, untertitelt werden müssen.
Kuhgangbang

Und nun stelle man sich vor: Der Landwirt mittendrin

  • Unaufgearbeitetes Verhältnis zur Mutter: Freud hätte seine helle Freude an diesen Fällen. Die Mutter bestimmt jeden Winkel des Lebens ihres 45-jährigen Sohns, der allerdings in Eigenregie den Hof führt. Diese, teilweise vielleicht sogar gut gemeinte, mütterliche Kontrolle führt zu einem völligen Versagen in Fragen der Einrichtung des bäuerlichen Anwesens. Da jedweder soziale Kontakt von der Mutter zuerst abgesegnet werden muss, kann der Landwirt keine Frauen kennenlernen. Homosexualität ist allerdings auch nicht erlaubt, Masturbation nur wenn die Mutter einkaufen ist.
  • Als befremdlich empfundene Sexualmoral: Manche Bauern sind von den vorgenannten Punkten nicht betroffen, legen aber ein für die breite Masse unverständliches Sexualverhalten an den Tag. Wie an jedem Arbeitsplatz auch kommt es auch beim gemeinen Landwirt häufig zu kleinen Affären und manchmal sogar ausgewachsenen Beziehungen mit Arbeitskollegen und -kolleginnen. Problematisch ist in diesem Fall allerdings, dass die meisten Kollegen Tiere sind. Liasons zu Kuh Frieda und Schaf Mecki werden zumeist als abstoßend empfunden und erschweren ein näheres Kennenlernen menschlicher Sexualpartner.
Inzest

Der Autor dieses Artikels wollte unbedingt ein Bild zum Thema „Inzest in bäuerlichen Familien“ bringen. Aber so was kann man nun doch wirklich nicht zeigen! Ob die Betroffenen damit einverstanden sind? Ich denke nicht!

  • Inzestuöse Körper- und Geistesmerkmale: Häufig aus einer Kombination der obigen Gründe entstanden, behindern aus Inzucht entstandene genetische Nachteile die soziale Akzeptanz des Landwirts. Wie in einem Teufelskreis sind diese Merkmale auch wiederum Grund für das Aussehen, die soziale Verwahrlosung usw.

[Bearbeiten] Ablauf der Show

[Bearbeiten] Die Vorstellung

Aggrokuh

Bisweilen versuchen die Kamerateams den Tieren des Hofs unmissverständlich klarzumachen, dass sie als Kandidaten nicht erwünscht sind. Manche Tiere haben schon den Aufstand geprobt. Viele sind umgekommen.

PflügerWengen60

Dieser Bauer hat schon 2/3 seines Feldes umgebuddelt und immer noch keine Frau gefunden. Er sollte mal unter den Strohhüten nachsehen.

Jeder Landwirt bekommt zum Beginn einer Staffel zwei Kandidatinnen vorgestellt, die sich aufgrund einer ähnlich verzweifelten Lebenssituation (Torschlusspanik, Hässlichkeit u.ä.) zur Teilnahme entschieden haben. Jedem Bauer wird dabei eine bestimmte Zeit mit beiden Frauen eingeräumt, in der er diese näher kennen lernen kann. Nach Ablauf dieser Zeit muss er sich für eine entscheiden, mit der er sein Gück versuchen will. Als Hauptentscheidungskriterien gelten hierbei kräftige Oberarme und -schenkel, ein gesundes Gebiss und volles Haar. Möglichst sollte in den letzten 6 Monaten auch kein Krankheitsbefall vorgelegen haben.

[Bearbeiten] Das Zusammenleben

Nach dieser Phase holt der Bauer sich die Dame seiner Wahl auf seinen Hof und probt mit ihr den Ernstfall. Das bedeutet, das sie ihre Fähigkeiten in Hof, Küche und Bett beweisen muss. Da die Frauen allerdings in den ersten beiden Dingen schon auf ganzer Linie versagen, kommt es häufig gar nicht erst zu Schritt drei. Überrascht von der völlig unerwarteten Daueranwesenheit der Kamerateams haben sich jedoch einige gewiefte Landwirte, da sie diese als Behinderung empfinden, entschlossen, Streits und Trennungen zu inszenieren, um dann in Abwesenheit der Kameras in/mit dem gesamten Kuhstall mal so richtig die Sau raus zu lassen.

Sind die Kamerateams jedoch anwesend, offenbart sich das ganze Elend des menschlichen Daseins: Hochnotpeinliche, belanglose Dialoge wechseln mit Bildern der alltäglichen Arbeit der beiden Kandidaten (wenn die Frau sich nicht verweigert):

  • Scheiße aus dem Kuhstall wegfegen.
  • Scheiße aus dem Schweinestall wegfegen.
  • Scheiße aus dem Schafstall wegfegen.
  • Scheiße aus dem Ziegenstall wegfegen.
  • Scheiße aus dem Hühnerstall wegfegen.
  • Trecker über den Hof fahren
  • Trecker über die Felder fahren
  • Trecker mit einem Wasserschlauch abspritzen
  • Landwirt mit einem Schlauch abspritzen

Allenfalls noch unterbrochen durch persönliche Statements der Kandidaten, wird das ganze Geschehen unpassend durch Off-Kommentare untermalt, die sich vor allem durch das Fehlen jeglicher Originalität und Witzes auszeichnen. Ab und zu darf sogar irgendeine blonde Frau (vermutlich Moderatorin) ihren Senf beisteuern, der jedoch die gefühlte Dauer der Folge nur weiter in die Länge zieht.

[Bearbeiten] Die erzwungene Trennung

Nach einer gewissen Zeit wird das frisch nicht verliebte Pärchen gezwungen, für einige Wochen getrennte Wege zu gehen. Dabei kommt es zu herzzerreißenden Szenen an den Provinzbahnhöfen (nie mehr als zwei Gleise), die jedoch, da inszeniert von den Kameras, von Jubelszenen im Zug nach dessen Abfahrt abgelöst werden. Nichtsdestotrotz wird der Kandidatin die Wahl offen gelassen, ob sie erneut den Landwirt besuchen möchte, oder doch lieber ein normales Leben führen will. Je nachdem, wie gut ihr das Scheißewegfegen gefallen hat, entscheidet sich manche Frau sogar zur Rückkehr auf den Hof.

[Bearbeiten] Das Ende

Doch auch die schönste Serie muss mal ihr Ende nehmen. Irgendwann stellt sich heraus, ob es zwischen den Kandidaten gefunkt hat. Hat es, sind alle glücklich und der Bauer bald entjungfert. Hat es nicht, stört sich eigentlich keiner dran. Im Gegenteil, Kuh Frieda wird sich freuen.

[Bearbeiten] Quotenerfolge

Es liegt praktisch auf der Hand, dass ein derartiges Konzept für hohe Quoten sorgt. Die neue Entdeckung der Langeweile fesselt Folge für Folge derart viele Bundesbürger vor den Fernsehbildschirmen, dass viele junge Zuschauer sogar mittlerweile als Antwort auf die Frage nach dem Berufswunsch Bauer! rausblöken. Anfängliche Befürchtungen, wonach die meisten Zuschauer sich nur an Dummheit und Unfähigkeit der Kandidaten ergötzen wollten, haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet.

Der deutsche Bauernverband zeigt sich erstaunlicherweise auch begeistert vom Konzept der Sendung, da es das wahre Leben deutscher Landwirte in seiner vollen Pracht und mit all seinen kleinen Problemchen zeige. Inwiefern von Pracht gesprochen werden kann, sollte jedoch kritisch hinterfragt werden. In jedem Fall erfreut sich jeder Zuschauer der Sendung, der an ähnlichen anfänglich genannten Symptomen leidet, daran, dass es auch anderen „Menschen“ (lies: Bauern) so geht und sie nicht alleine sind.

[Bearbeiten] TV-Kritik

Bei der Traktorenwäsche sprühen die Funken - oder der Darwin Award für Menschen, die sich dämlicherweise selbst töten und der Umwelt einen besonderen Dienst erweisen

Düsseldorf. Auf dem Land. Ein weiblicher Arm – tief im Arsch einer früher unschuldigen Kuh welche nach diesem Wochenende mit leerem Blick auf der Weide stehen wird während sie betreten auf imaginärem Gras kaut und ihrem baldigen Ende entgegenstrebt. Ja, es ist wieder soweit. Der Dreh für eine weitere Folge mit lebensuntüchtigen Menschen ist in vollem Gange!

Bis zum Knie verschwindet der Arm von Dieter's Hof-Dirne Dora in dem tierischen After. Beiden scheint es zu gefallen. Bis Dora keine Luft mehr kriegt und panisch anfängt um sich zu schlagen, was wiederum beiden Kühen nicht gefällt. Dieter schafft es noch in letzter Sekunde seine Traumprinzessin aus dem mittlerweile blutigem Arsch der Kuh zu ziehen. Er hat sie vor dem sicheren Tod gerettet, doch ob die blau-angelaufene Dirne jemals wieder eine normale Gesichtsfarbe haben wird, bleibt zu bezweifeln. Eine lobende Erwähnung für den Darwin-Award hat sie sich allerdings gesichert.

Das Verhältnis zu den Tieren ist allerdings nicht bei allen Kandidaten so verkrampft. Dörte's Hofbesuch Fritz bewies schon vorher besagliches Geschick beim Treiben von Schafen. Doch leider hat er sich bei seinem turn auf der Weide das vermeintlich hässlichste aller Schafe ausgesucht, was Besitzerin Dörte eher als einen Abtörner empfand. „Warum hat er sich ausgerechnet das Schaf von allen ausgesucht? Ich werde niemals tiefgehende Gefühle für diese Mann empfinden können. Und wie könnten wir jemals unsere Kinder alleine im Dorf herumlaufen lassen? Er hat es nicht geschaaaaaft.“ erklärt sie uns verbittert im Abschlußgespräch. Das Schaf wurde danach weiterverkauft. Ob das Schaf schwanger war werden wir nie erfahren, somit keine Nominierung für den Award.

Der eigentliche Darwin Award aber geht an die mollige Mandy welche eine wirklich heiße Traktorenwäsche auf's Stroh gelegt hat. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn als sich der rallige Ralle ihr von hinten nähert, romantische Musik die Stallungen belebt und er gerade seine Hand auf ihre blanke Hüfte legt, um zärtlich zuzudrücken bemerkt er, dass die hohle Frucht eine Flex zur Traktorwäsche benutzt. Daher die Funken. Auf dem Stroh. Das Ende des Liedes ist, dass sie sich und den gesamten Hof abfackelt. Der rallige Ralle rannte was das Zeug hielt und schaffte es sich in letzter Sekunde in Sicherheit zu bringen bevor sein gesamter Hof filmreif in einem großen Feuerball versank.

Das Resultat der aktuellen Folge ist ein Sachschaden in nahezu Millionenhöhe, eine Tote, eine Schwerverletzte und eine leicht verletzte Kuh mit schweren posttraumatischen Belastungsstörungen. Aber der Sender halt einmal mehr bewiesen, das er die idealen Statisten für die natürliche Auslese parat hält.


AdW
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Stiftung Satiretest
01.2008
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