BAMF

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Das BAMF (Bundesamt für Müßiggang und Faulheit) ist die am langsamsten arbeitende Behörde im lokalen Universum, wofür sie im Jahr 2015 mit dem Ehren-Bambi in der Kategorie Zähflüssigkeit und Arbeitsverweigerung ausgezeichnet wurde.

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[Bearbeiten] Aufgabenbereich

Der wichtigste Aufgabenbereich des BAMFs ist die Nicht-Bearbeitung von Asylanträgen und das Konzipieren effektiver Angebote zur Desintegration von Asylanten, Flüchtlingen, Migranten, zweitklassigen Fußballern, deren Spielerfrauen (falls sie sich weder als Schmuck- noch als Nageldesignerin eignen), Afghanistan-Veteranen und Aldi-Kassiererinnen.

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Lichtbilder auf Asylanträgen wie dieses, gepaart mit italienischen oder skandinavischen Namen der AntragstellerInnen können die EntscheiderInnen verwirren und zu ausgedehnten Waldspaziergängen um die Behörde animieren.

[Bearbeiten] Asylanträge

In der Behörde arbeiten Tausende Entscheider an der Nicht-Bearbeitung von Asylanträgen, so dass die Quote bearbeiteter Anträge stetig unter zehn Entscheidungen pro Entscheider pro Tag gehalten werden kann. Bevor ein Asylverfahren eröffnet wird, können schon mal sechs Monate ins überfüllte Land gehen, bis sich ein Entscheider endlich von seinem Sudoko trennt, einen langen Spaziergang um die Behörde unternimmt und dann zur Tat kriecht. Als erstes wird der Antrag gegen das fahle Licht in der Behörde gehalten, um diesen auf seine Echtheit zu überprüfen. Dann ruft der Entscheider in der Regel einen zweiten Entscheider zur Hilfe, der ihm bei der Entzifferung des auf dem Asylantrag verzeichneten Namen helfen soll. Kann auch der zweite Entscheider diesen nicht entziffern, wird erst einmal Mittagspause gemacht und etwas gekreuzworträtselt. Erst nach dieser kontemplativen Pause geht dem ersten Entscheider dann das richtige Licht auf und auf einmal fließt alles etwas schneller, der Antrag wird meistens akzeptiert, auch wenn auf diesem z.B. das Lichtbild einer in eine Burka gehüllten Frau mit mit dem italienischen Namen eines längst verstorbenen Mannes kombiniert wurde; das sind unwichtige Nebensachen in dieser Behörde, die von ihrem Chef Frank-Jürgen Weise (im Nebenberuf auch Leiter der Bundesagentur für Arbeitsverweigerung) dauerhaft zum Erfolg geführt wird.

[Bearbeiten] Schulungen

Intensiv-Schulungen bereiten die bei anderen Unternehmen und insolventen Staatsbetrieben abgeworbenen potentiellen Entscheider auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor. Als erstes gilt es, alle Reste normaler Arbeitsmoral aus dem zu schulenden Probanden zu entfernen und ihren/seinen Willen zu brechen, damit sie oder er dem strengen BAMF-Kodex (-> Dienst-Nach-Vorschrift) überhaupt genüge tragen kann. Dann lernt die oder der Neu-EntscheiderIn noch, Frauen mit Burka von Männern mit Turban zu unterscheiden und in einem sogenannten Schnüffel-Test, bei dem u.a. ausgemusterte Polizeihunde zur Hilfe herangezogen werden, erlernt sie oder er, die hygienische Bleibeperspektive einer Asylantin oder einss Asylanten auszuloten. Nach diesem anspruchsvollen Lehrgang ist die oder der Neu-EntscheiderIn bereit für ihr/sein neues Leben in der Behörde.

[Bearbeiten] Integrationskurse

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Die den hohen Ansprüchen der Mitarbeiter an gute Küche entsprechende Kantine der BAMF-Zentrale.

Ab und zu, wenn einige Entscheider etwas Abwechslung brauchen, werden in aufwendigen Verfahren Integrationskurse entwickelt, die den traumatisierten Ankömmlingen und potentiellen Terroristen das Ankommen und Leben in Deutschland erschweren sollen. Bei einem ausgezeichneten Kaffee und edlen Sahneschnittchen in der an einem Waldsee gelegenen 2-Sterne-Kantine des Behörde setzen sich die Beamten zusammen, um z.B. leidenschaftslos über den Begriff „Bleibeperspektive“ zu debattieren. Kommt man da nicht zu einem Konsens, wird die Sache erst eimal gemeinsam überschlafen, erst beim Mittagessen beginnt dann das richtige Brainstorming und flugs hat man z.B. ein Konzept namens MediaMux zu Papier gebracht, das es turnhallenverstörten Jugendlichen im Alter von 12-27 Jahren ermöglichen soll, an einem von ihnen selbst erschaffenen Filmset die Luft des Film-Glamours einzuatmen. Mit Videokamera bewaffnet werden dann z.B. Syrerinnen und Syrer auf verfeindete Pakistanerinnen und Pakistaner losgelassen, um deren Eigenarten zur Schau zu stellen, was gelegentlich in wüsten Faustkämpfen oder spontanen Selbstentzündungen endet, beide Parteien aber erfolgreich desintegriert und tolles Filmmaterial erzeugt, welches dann auf dem Youtube-Kanal der Behörde präsentiert wird.

[Bearbeiten] Hilfe zur Selbsthilfe

Um den Menschen in der Warteschleife die Chance zu geben, sich etwas zum kargen Schmerzensgeld hinzu zu verdienen, entwickelt die BAMF gemeinsam mit internationalen Schlepperbanden Konzepte, wie die Flüchtlinge den Nachzug ihrer in der zerbombten Heimat gebliebenen Familien organisieren und finanzieren können. So werden die Flüchtlinge selbst zu Schleppern und verlangen von ihren Familienmitgliedern exorbitante Summen, mit denen dann z.B. kaputte Schlauchboote inklusive defekter Schwimmwesten in der Türkei gekauft werden können, mit denen die Familien nach Lesbos schippern können, um von dort den Spaziergang über die Balkanroute nach Deutschland anzutreten, falls sie die Überfahrt überlebt haben sollten. So entsteht ein sinnvoller, wirtschafticher Kreislauf, der den Flüchtlingen auch Kompetenz in ökonomischen und logistischen Wissensgebieten verleiht.

[Bearbeiten] Rückkehrmanagement

Aus Quotengründen müssen die Entscheider ab und zu willkürlich einige Asylanträge ablehnen. Nachdem die abgelehnten Asylanten dann einige weitere Jahre in Turnhallen oder unter Eisenbahnbrücken geparkt wurden, kommt die Zeit, diese abzuschieben und in ihre Herkunftsländer zurückzuführen; hier greift dann das Rückkehrmanagement. Die Re-Integration in die Gesellschaften ihrer Herkunftsländer soll die Behörde zwar vorbereiten und überwachen, ist damit aber so hoffnungslos überfordert, dass alle diesbezüglichen Maßnahmen diesen Artikel nicht wert sind.

Alle anderen Aufgabenbereiche der Behörde sind nur theoretischer Natur und werden deshalb hier nicht erwähnt.

[Bearbeiten] Studien

Um den Eindruck einer aktiven Behörde vorzutäuschen, fertigt das BAMF gelegentlich Feldstudien mit fragwürdigen Ergebnissen an. So wurde in der Geschlechterrollenstudie 2013 festgestellt, dass auch männliche Muslime, die Frauen prinzipiell nicht die Hand geben - sei es aus hygienischen, religiösen oder anatomischen Gründen - durchaus eine Gleichberechtigung der Frau befürworten, wenn ihre dominierende Rolle als Mann dabei nicht gefährdet wird. Außerdem ermittelte die Studie, dass männliche Turnhallenbewohner eine Zusammenlegung der Duschräume und Toiletten für Männer und Frauen gutheißen, da diese Maßnahme nächtliche Vergewaltigungen und sexuelle Belästigungen erheblich erleichtert.

[Bearbeiten] Entscheider-Burnout

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BAMF-Entscheider mit Burnout nach einer anstrengenden Drei-Stunden-Schicht beim Feierabend-Bierchen.

Viele Entscheider erliegen schon nach wenigen Dutzend Asylentscheidungen dem gefürchteten Entscheider-Burnout. Die psychologische Belastung der Mitarbeiter bei der Abwägung, ob Herrengedeck, Sahneschnittchen oder doch lieber Asylentscheid ist auf Dauer einfach zu hoch und die psychologische Hygiene in der Behörde lässt seit Jahren zu wünschen übrig. Obwohl seit dem Jahr 2010 viele Telekom-Vorruheständler und Ex-Deutsche-Bank-Angestellte eingestellt wurden, um in psycholgisch betreuenden Gesprächen mit den überlasteten Entscheidern für etwas Entastung zu sorgen, ist die Burnout-Quote seit Jahren konstant hoch. Zur Hilfe bei der Supervision sollen nun freigestellte VW-Mitarbeiter herangezogen werden, die am eigenen Leib erfahren haben, zu was eine Angstkultur in einem Betrieb führen kann.

Zur Zeit wird außerdem erwogen, die wöchentliche Arbeitszeit der Entscheider auf 24 Stunden zu reduzieren, kontemplative Ruhezeiten mit eingerechnet. Dadurch würden ca. 4.500 neue Stellen geschaffen, die mit Turnhallenbewohnern, Scheinasylanten, PEGIDA-Strohmännern und ehemaligen Schlecker-Verkäuferinnnen besetzt werden sollen, was auch die Statistik des anderen Weise-Betriebs nicht unerheblich schönen wird.

[Bearbeiten] Errungenschaften

[Bearbeiten] 2015

Im Jahr 2015 reüssierte das BAMF mit folgenden Errungenschaften:

  • Instandsetzung eines Wohncontainers für sechs Migranten ohne Bleibeperspektive in Hagen/NRW.
  • Zweitägige Kaffeefahrt der kompletten Behörde in den Tierpark Hagenbeck.
  • Pressekonferenz am 21.09.2015.
  • Nicht-Bearbeitung von über 300.000 Asylanträgen.
  • Professionalisierung des Internet-Auftritts durch schlechtere Slogans, buntere Bildchen und einer noch verwirrenderen Navigationsleiste.
  • Mehrfache Erwähnung in der Tagesschau.
  • Exklusiv-Vertrag mit dem Edel-Kaffeeröster Dieckmann für die Belieferung aller BAMF-Filialen mit extra veredeltem Kaffee (BAMF-Edition).

[Bearbeiten] 2016

Auch im Jahr 2016 gab es in der Behörde wieder viel zu feiern ob folgendener Errungenschaften:

  • Die Bearbeitungzeit eines Asylantrages stieg auf exakt sechs geschlagene Monate, dafür sank die Quote der vom Entscheider-Burnout betroffenen BAMF-Mitarbeiter leicht.
  • Die Anzahl der mittels dubioser Förderprogramme aus dem deutschen Land geekelten Flüchtlinge stieg bis zum August 2016 immerhin auf über 30.000.
  • Ein neuer Exklusiv-Vertrag mit dem Kaffeeverklapper Tschibo brachte neuen Duft von sizilianischem Espresso in die BAMF-Kantine.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Alfons Schuhbeck: Exquisite Kaffemischungen für deutsche Behörden. Wohlfühl-Verlag, ISBN 9-7396-2618-1
  • Frauke Petry: Integrier Dich oder halt die Fresse!. Abfuck&Söhne, ISBN 8-4355-4360-7
  • Rudolf Schricker: Innenarchitektur in städtischen Turnhallen als Wachstumschance. Palaver Publishing, ISBN 2-4398-1587-5
Dieser Artikel ist Artikel der Woche 49/2015
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Dieser Artikel istArtikel des Monats Dezember 2015
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