Bürostuhl

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Der Bürostuhl ist ein weltweit genutztes Arbeitsmittel, das sich ungeachtet seiner scheinbar geringen Bedeutung zunehmend verbreitet. Dabei übertrifft der Bürostuhl sogar Zuwachsraten von bevölkerungsexplosiven Ländern wie Indien und China. Während Sie diesen Artikel lesen sitzen Sie vermutlich auf einem Bürostuhl. Alleine in Deutschland existieren 310.914.500[1] vertriebene Bürostühle. Diese leiden täglich unter Missachtung und Geringschätzung, da der Gesellschaft bis dato der Stellenwert von Bürostühlen völlig entgangen ist. Bürostühle sind jedoch naturgemäß oft bedeutsame Zeugen von Zeitgeschehen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen, sowie teilweise skandalöser Ereignisse.

[Bearbeiten] Bürostühle als neuartige Informationsquelle?!

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Bürostuhl nach tagelangem Verhör unter Mißachtung der Bürostuhlrechte

Angeblich ist es dem maßgeblichen Initiator von WikiLeaks, Julian Assange, gelungen eine neue Methode der Befragung von Bürostühlen durchzuführen. Diese bisher einzigartige Möglichkeit einem Bürostuhl wichtige Informationen zu entlocken führte zu weltweitem Entsetzen, vorwiegend bei Politikern, die fürchten, dass wichtige Geheimnisse, meist sitzend auf einem Bürostuhl kreiert, so an die Außenwelt dringen. Derzeit arbeitet ein Interessenverband (gegründet aus Vertretern der Produktion von Bürostühlen, CIA, KGB, MI5, BND, Schin Bet, AISI und anderen Geheimdiensten) fieberhaft an Möglichkeiten diese Technik oder zumindest die Verbreitung zu unterbinden. Erste Ergebnisse der Kommission sind bisher bescheiden, man schaffte es zwar schnell vermeintliche Sexskandale von Assange zu konstruieren, aber die aufgeschlossene Weltbevölkerung, sogar Pressevertreter zweifeln indes an den seltsamen, vor allem zeitlich merkwürdig auftauchenden Vorwürfen. Inzwischen arbeitet die Kommission fieberhaft weiter. Eine bloße Beseitigung von Assange sei übrigens auch keine Lösung, da andere sein Projekt weiterführen wollen. Die unglaubliche Gefahr ausplaudernder Bürostühle soll inzwischen auch dem amerikanischen Präsident vorgetragen worden sein. Dieser nahm die Information im Stehen entgegen, seinen Bürostuhl hatte er vorsichtshalber aus dem Büro geschoben.

[Bearbeiten] Der Bürostuhl, Dein stummer Zeuge?

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Bürostühle vor dem Abtransport zu einem Bürostuhlkrematorium

Weltweit gibt es geschätzt ca. 1 Milliarde Bürostühle. Auf diesen rutschen und sitzen täglich ca. 600 Millionen Menschen herum. Viele Bürostühle erleiden dabei ein wenig aufregendes Dasein. Oft werden sie von sogenannten Sesselfurzern besetzt. Der Bürostuhl erfährt bei diesen Personengruppen meist unbedeutende Informationen und kann daher als ungefährlicher Informationsträger eingestuft werden. Gelegentlich, wenn auch ebenso selten, werden gerade die Bürostühle von diesen typischen Langweilern Zeugen von besonderen Ereignissen. Hierbei handelt es sich dann um besondere zwischenmenschliche Ausnahmesituationen, wie z.B. sexuelle Kontakte des gewohnheitsmäßig nutzenden Sesselbesetzers mit Sekretärinnen oder Praktikantinnen. Nach Veröffentlichung der skandalösen Möglichkeit Bürostühlen Informationen zu entnehmen reagierte man jedoch zuerst an der Börse. Spekulanten befürchteten Offenbarungen ihrer kleinen Strategien zur Vernichtung der Wirtschaft für Gewinnoptimierungen der Kunden. Alle Bürostühle wurden vorsichtshalber verbrannt. Derzeit arbeitet man an der Börse daher an sogenannten "Stehtischen". Da sie keinen direkten Kontakt zum Gesäß des Benutzers haben werden sie aktuell noch als abhörsicher eingestuft.

[Bearbeiten] Bürostühle in der Zukunft

Bürostühle werden zukünftig vom Besitzer über einen eingebauten Gehorsamchip von Microsoft vereidigt. Damit soll vermieden werden, dass Bürostühle wichtige Geheimnisse ausplaudern. Der Interessenverband der herstellenden Bürostühle hat bestätigt, dass bereits erste abhörsichere Bürostühle mit Chip in der Produktion sind. Die Preise für den abhörsicheren Bürostuhl sind jedoch noch enorm. Wie der Interessenverband bestätigte, soll es bereits vor der Fertigstellung einen Abnahmeauftrag von über 200.000 Stück gegeben haben. Den Preis bezifferte der Interessenverband auf etwa 100.000 USD, man erwarte aber aufgrund hoher Nachfrage in Zukunft eine deutliche Preisreduzierung. Das Weltkartellamt hat indes eine Prüfung der Produktion beantragt, man monierte, dass es keine Ausschreibung für den Besatz der Stühle mit dem Gehorsamchip gegeben habe und wirft Microsoft einen Verstoß gegen den Wettbewerb vor.

[Bearbeiten] Alte Bürostühle, Empfehlung

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Raus mit dem Kerl

Aufgrund der nicht mehr sicheren Verwendung alter Bürostühle empfiehlt die Kommission diese zu vernichten. Einzig adäquates Mittel scheint derzeit die Verbrennung. Andere Methoden der Beseitigung scheinen bisher als unzuverlässig. Wenn Sie demnach der Ansicht sind, dass ihr Bürostuhl Zeuge wichtiger, aber geheimhaltungsbedürftiger Aktivitäten ist, dann sollten Sie wie folgt vorgehen:

Bringen Sie den Bürostuhl ins Freie. Übergießen Sie ihn mit ca. 40 Liter Super Benzin (98 Oktan). Zünden Sie ihn an und warten Sie, bis der Stuhl zur Unkenntlichkeit verbrannt ist. Melden Sie jetzt der Polizei einen Bürostuhlbrand, an dem Sie natürlich nicht beteiligt waren. Bestehen Sie darauf die Reste des Bürostuhls selbst der Entsorgung zuzuführen. Nach Aufnahme des Polizeiprotokolls verbringen Sie die Reste des Stuhls an einem möglichst unbekannten See oder ans Meer. Gießen Sie die Reste in Beton und versenken Sie die feste Masse tief im See oder im Meer. Dabei sollten Sie unbedingt Handschuhe und einen Haarschutz tragen, damit nicht ungewollt DNA hinterlassen wird.

[Bearbeiten] Verhaltensempfehlung bei Nachfragen von Behörden oder WikiLeaks

In der Übergangsphase zu den neuen abhörsicheren Bürostühlen sollten Sie bei Nachfragen von Institutionen wie WikiLeaks oder ermittelnden Behörden wie folgt reagieren:

  • Bezeichnen Sie den alten Bürostuhl als unergonomisch und behaupten Sie ihn nur deswegen vernichtet zu haben.
  • Behaupten Sie nachhaltig durch ihn hervorgerufene Rückenbeschwerden, ein Attest eines Orthopäden ist hilfreich.
  • Zeigen Sie als Beweismittel durchgesessene Hosen.
  • Benennen Sie den wegen Alkoholproblemen inzwischen entlassenen Hausmeister als Entsorger des Stuhls.
  • Entlassen Sie Ihre mit Maßen 90-60-90 23jährige Blondine und ersetzen diese durch eine gemäß der Personalverwaltung vorgeschlagene behinderte Angestellte im Alter von 57 Jahren.
  • Behaupten Sie einen langjährigen Auslandsaufenthalt in Tibet und verweigern Sie anwaltlich einen Stimmenvergleich.
  • Nehmen Sie unverzüglich eine Vasektomie vor und datieren Sie den Eingriff vor Anschaffung Ihres Bürostuhls.


[Bearbeiten] Siehe auch



  1. http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/ ListenNr. 29395/310.914.500
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