Astpai

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Die electronic/hippiecoreformation Astpai war eine der bekanntesten europäischen Gruppierungen der späten Achtziger und frühen Neunziger. Ihr Frontman Manfred Oggherz erlangte nicht zuletzt durch den breiten Bekanntheitsgrad der Band so viel Berühmtheit.

[Bearbeiten] Mitglieder

Manfred "KOZ" Oggherz (Ukulele/Gesang)
Marco Pilzbara (Akkordeon/ Querflöte)
René Corap (Kontrabass/Geige)
Bernhard Erwim (Teufelsgeige/Synthesizer)

[Bearbeiten] Mitglieder im Laufe der Zeit

Toni Strazciatella (Bongos/Schneidbrett)
Bernhard Tuffguy (Kontrabass/Geige/Stylist)

[Bearbeiten] Namensgebung

Astpai nannten sich ursprünglich Ass Pie, was eine Anspielung auf einen in den Achtzigern sehr beliebten Schokokuchen sein sollte, der mit ein wenig Fantasie tatsächlich wie die Exkremente eines Hundes aussahen. Dieses Thema behandelt die Band auch in ihrem Lied Saving Weight In Swimming Suits, in dem es in einem Teil heißt: Your-Dog-Piss-Sofa! Your-Dog-Piss-Sofa! Your-Dog-Piss-Sofa! Sofa Of Pissing At Everything At Once!.

Als die Band schließlich bekannter wurde, musste sie sich jedoch gezwungenermaßen umbenennen, da der bekannte Rucksack- und Taschenhersteller AssPiek ihnen unterstellte, ihren Namen leicht verändert und übernommen zu haben. Um einem Rechtsstreit zu umgehen, einigte sich die Band schließlich auf den Namen Astpai.

[Bearbeiten] Bandgeschichte

[Bearbeiten] Entstehung (1983-85)

Weithin gilt Oggherz als Begründer der Band, Legenden nach sollen aber in Wirklichkeit Corap und Erwim die Idee zuerst aufgebracht haben. Als Gegenbewegung zur Hardcorepunk - Bewegung in den Vereinigten Staaten schrieb Corap bereits 1983 erste anti-sozialkritische Texte. Als er - so sagt man - 2 Jahre später auf einem geheimen Treffen der UUUUJW (Unentschlossene und unpolitische Untergrundjugend Wöllersdorf) Bernhard Erwim traf, war plötzlich die Idee geboren, ihren Jugendlichen Uneifer, ihren Hochmut und ihr politisches Uninteress (Zitat Corap) unter die Leute zu bringen. Corap selbst beschreibt die Begegnung in seiner jüngst erschienenen Autobiographie so:

[...] Er saß in einer Ecke und naschte an den halb verfaulten Keksen, die [...]. Hätte er nicht diese wahnwitzig alberne Mütze aufgehabt - wer weiß ob ich ihn jemals beachtet hätte. [...] führte schließlich nach einigen Litern O-Saft zu einer heiteren Diskussion, die [...] bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Die Idee war geboren!

Die im vorhergehenden Absatz erwähnte knallgelbe Zipfelmütze mit violetten Streifen und türkisem Bommel wurde im laufe der Jahre schließlich zum Markenzeichen Erwims und kurzfristig sogar zum Logo der Band. Mehr dazu jedoch im Abschnitt Bernhard Erwim.

[Bearbeiten] Rekrutierung der weiteren Bandmitglieder/ erste Demoaufnahmen (1985)

Von da an waren Erwim und Corap auf der suche nach einem geeigneten Sänger für ihre Formation. Zwar gibt es aus dem Jahre 1985 bereits einige Demoaufnahmen, die jedoch durchgehend von allen Labels abgewiesen wurden. Kritikpunkt war vorwiegend der lasche Sprechgesang Coraps, wie Labels immer wieder beteuerten. Man suche nach etwas Neuem, etwas Aufregendem, das der Jugend gefalle. Erwähnte Demotapes gelten seit 1989 als verschollen, und angebliche Originale, die immer wieder am Schwarzmarkt auftauchen, stellen sich letztendlich immer als Schwindel heraus. Laut einer Aussage in einem Interview mit dem Rolling Stone 1991 sagte Pilzbara (kurz nach dem endgültigen Verlassen der Band), Corap habe alle verbliebenen Demotapes in einem Wutausbruch zerstört. Gerüchte, dies könnte im Zusammenhang mit der Bandkrise 1988/89 passiert sein, wurden seitens der Band jedoch mehrfach dementiert.

Im Dezember 1985 schien schließlich der geeignete Sänger gefunden. Marco Pilzbara hatte eine Suchanzeige der Band im Neustädter Stattblatt gelesen und sich daraufhin gemeldet. Beim Vorsingen zeigte sich sein Stiefbruder, Manfred Oggherz, jedoch als weitaus begabter. Sein typischer unrhythmischer Schreigesang, der durchgehend schrill und schräg klingt, sollte in den folgenden Jahren zum Markenzeichen der Band werden. Nicht von irgendwo her wird Oggherz auch heute noch von Fans als der Michael Jackson des Hippiecore bezeichnet. Auch andere Spitznamen wie Rasierklingenstimmband Joe, Stimmbandratte und Halsbrecher Jim werden immer wieder genannt. 1998 wurde Oggherz schließlich sogar vom Präsidenten Bulgariens der Titel Flugzeugturbinenhals überreicht.

Die überraschende Wendung beim Vorsingen führte immer wieder zu Spannungen innerhalb der Band, wie Erwim Jahre später in der Dokumentation Hippiecore - Musik am Rande der Gegenkultur erzählt:

Ja na da Kozi hat dann gleich irgendwie alles in die Hand gnommen bissl. Eh klar, halt, weiß nicht. Da Pilzi war halt immer wieder bissl sauer, hab ich dann auch ned so verstanden. Aber hab ich eh nie.. halt - die verstanden. War halt dann bissi zach wie der Dings ihm eine geben hat fand ich auch nicht so cool halt. Hat meine Bierflasche runterghaut die war noch halb voll.. Hab ich dann auch bissl herghaut die ham mich dann gholt. Bin eh raus aber naja. Is halt so, gell?

Trotz seiner mit zunehmendem Alter schlimmer werdenden Einschränkungen - Erwim zerstörte sich durch übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsum selbst immer mehr und mehr, verweigerte dabei jegliche medizinische und mentale Unterstützung sowohl seitens der Familie als auch von Freunden - wird in diesen Zeilen deutlich die Atmosphäre innerhalb der Band ersichtlich, die Ende der Achtziger vorherrschte.

Dennoch schien die Band vorerst glücklich - Oggherz übernahm den Gesang und Pilzbara beteiligte sich an der Band mit seinem Akkordeon (Nachzulesen unter: "Ein Mann und sein Akkordeon" aus: Pilze zum Frühstück - Eine Anekdotensammlung von Alexander Lalamek (erschienen 2001 im Wokverlag)). Auf einigen Tracks der ersten zwei Alben (heute vergriffen) ist er auch noch mit der Querflöte zu hören, auf der Re-Issue der Astpai Debut-Platte 3 Flys, 6 Grooves And Much Pain von 1986 wurden die Querflötenparts jedoch durch gesampelte Hackbrettmelodien ersetzt.

[Bearbeiten] Erstes Album, Neustadtbank und Plattenvertrag (1986)

Bereits wenige Wochen nach der Zusammenfinden der vier begannen die Aufnahmen zu 3 Flys, 6 Grooves And Much Pain. Um die gewisse Atmosphäre auf das Album zu bekommen, beschloss man mit Sänger Jack der Wiener Neustädter Folklore/Poppunk/Jazzcore - Band Rent A Bill (später Rentokill), die damals schon einen gewissen Ruf in der Nahen Umgebung hatte, das gesamte Album am Dach einer Kuhscheune aufzunehmen. Kritiker bezeichnen das Debutalbum als: cool, windig und mit der gewissen Portion Kuhfladen (Siehe OX Nr. 35, Seite 46), und ganz genau so, so Oggherz, habe man das auch gewollt.

Über Jack lernte die Band schließlich auch Johann Mokka und Conrad Kakao kennen, die Betreiber der Neustädter Neustadtbank (später eine Tochtergesellschaft der BAWAG), die zu dieser Zeit gerade ein Projekt zur Förderung unförderungswürdiger Träume (kurz: F.U.T.) mental unterstützten, um vom finanziellen Misserfolg ihrer Bank abzulenken. Die Idee wuchs, und nach dem Verkauf ihrer Bank widmeten sich die zwei von nun an größtenteils ihrem s.g. Neustadtbank Netzwerk, das sich von nun an vermehrt um Bands, Musik und Alkohol drehen sollte.

3 Flys, 6 Grooves And Much Pain war Anfang Mai fertig gestellt und wurde an die damaligen größten österreichischen Labels verschickt. Nachdem jedoch niemand Interesse zeigte, wurde das erste Album auf einem Eigenlabel, genannt AstPaidl Records herausgebracht und mit Hilfe mentaler Unterstützung seitens des Neustadtbank Netzwerks eigenhändig vertrieben. Das Grazer Label Reis oder Rost Records erkannte jedoch bald darauf das Potential der vier, als diese bei einer Kundgebung am Grazer Hauptplatz den Bürgermeister in Brand setzten, und nahm diese für die folgenden 3 Jahre unter Vertrag.

[Bearbeiten] Zweites Album, Tourneen und wachsende Erfolge (1987-88)

Angespornt durch den wachsenden Bekanntheitsgrad drängte das Label bereits im Herbst des selben Jahres darauf, ein weiteres Album aufzunehmen. Schneller als erwartet war die Band dafür bereit, und so wurden noch im Dezember 1986 insgesamt 16 Lieder eingespielt, von denen es 13 auf die neue Scheibe schafften.

Durch geschickte Werbespots in Fernsehen und Radio sowie Aufmerksamkeit erregende Aktionen seitens der Band (Siehe: Astpai - Wieviel Erfolg verträgt der Mensch, wieviel Chaos braucht die Menschheit) wurde das Album bereits Wochen vor seinem Erscheinen zum großen Hype in ganz Österreich. Am 5. Mai 1987 erschien Nothing A Hoe Could Bless, eine Woche später in den deutschsprachigen Nachbarländern Deutschland und Schweiz, Mitte Juni schließlich auch in den übrigen Staaten Europas. Mit der Hit-Single Time To Face My Axe katapultierten sie sich sofort auf Platz 14 der Österreichcharts und blieben bis Ende August auch dort, mit einer Spitzenposition auf Platz 8 in der dritten Woche und zuletzt noch Platz 34.

Über den Sommer standen einige Tourneen durch ganz Europa an, auf denen erstmal Ungereimtheiten zwischen den Bandmitgliedern auftraten (Nachzulesen unter: This Is Cunting - On Tour with Astpai 1987-1991 von Johann Mokka). Oggherz schien der Erfolg zunehmend den Kopf zu verdrehen, Pilzbara zog sich immer mehr zurück, da die Interessen der Band immer weniger mit seiner religiösen Einstellung vereinbar waren, und Erwim sagte immer stärker Alkohol, Zigaretten und jüngst auch härteren Drogen zu.

Kurz vor erscheinen der zweiten Single Supper Ass Poison im November des Jahre tauchen dann plötzlich Fotos aus der Jugend Erwims auf. Bilder des Kleinkindes ohne Haare gehen um die Welt. Die Bild schreibt auf der Titelseite ihrer Sonntagsausgabe in Großbuchstaben: Geheimnis um sagenumwobene knallgelbe Zipfelmütze endlich gelüftet! und auch andere bekannte Tagesblätter bringen die Story als großen Aufmacher. Selbst Talkshows wie Vera greifen das Thema mehrfach auf, ganz Europa scheint wochenlang davon einvernommen - Erwim verlässt die Band und taucht in Südbolivien unter, der Rest der Band scheint sich einer Trennung zu fügen. Die Single Supper Ass Poison wird durch die zusätzliche Werbung zum Verkaufsschlager und sprengt alle bisherigen Verkaufszahlen und steigt auf Platz 1 in die Charts ein. Das Album wird zur meistverkauften CD im Weihnachtsgeschäft 1987 und wird kurz darauf mit Dreifach-Platin ausgezeichnet. Die Band selbst scheint jedoch am Tiefpunkt angelangt - dies wird aber erst bei der Verleihung der MTV Europe Music Awards bekannt, wo Astpai mit einem Award für die Newcomer des Jahres ausgezeichnet werden und der Manager Johann Mokka, der die Band noch immer mental unterstützt, den Preis entgegennehmen muss, weil kein Mitglied der Band zur Verleihung erscheint.

Das Label drängt darauf, so schnell wie möglich eine weiter Single auf den Markt zu bringen, und wirft mit Piss Fly am 12. Februar die dritte Single des Albums auf den Markt - viel zu unüberlegt, wie Kritiker meinen, da einige andere Songs der Platte weitaus besser als Singlerelease geeignet gewesen wären. So verkauft sie sich auch nur mäßig, die Topplatzierung ist ein 17. Platz in der zweiten Woche. Als konsequenz verwirft das Label sofort alle Pläne für weitere Singles. Die Geschichte der Band scheint ein jähes Ende genommen zu haben.

[Bearbeiten] Bandkrise/ neues Album (1988-89)

Ende 1988 geht ein Aufschrei durch die Reihen der Fangemeinden, als Reis oder Rost Records ein neues Album der Band ankündigen. Spekulationen und Gerüchte zeihen ihre Kreise, schließlich steht ein genaues Datum fest: Am 14. Mai soll das Album in Österreich, Deutschland und den Vereinigten Königreichen veröffentlicht werden, wenige Wochen später auch in den restlichen europäischen Staaten. Ein weiteres Mal zeiht das Label alle Register und wirbt auf allen Fronten für die neue CD - man ist gespannt.

Im März wird bekannt, dass zumindest Erwim nicht auf der Platte mitwirken soll, und auch über die anderen Mitglieder der Band wird spekuliert. Im Vorfeld wird am 2.Mai die Single Masturbated, Ejaculated, Fu**** veröffentlicht. Sie bleibt jedoch unter allen Erwartungen zurück, und auch das Album selbst, Feeling Shaved With So Called Shavers, floppt, als bekannt wird, dass tatsächlich sowohl Erwim als auch Pilzbara auf der Aufnahme fehlen sollen, und schafft es in der ersten Woche nicht einmal in die Charts. Die Band, bestehend aus Oggherz, Corap und zwei Aushilfskünstlern, sagt die für dreieinhalb Monate geplante Tour bereits nach 2 Auftritten ab, Masturbated, Ejaculated, Fu**** bleibt der einzige Singlerelease dieses Albums, und Feeling Shaved With So Called Shavers wird in den restlichen Staaten Europas nicht veröffentlicht.

[Bearbeiten] Reunion, neuer Plattenvertrag und der Welterfolg Interruption Of Seal (1990-91)

Das Ende der Band scheint endgültig besiegelt: Die Band ist entzweit, die Fangemeinde enttäuscht und der Vertrag mit dem Label läuft Ende des Jahres aus. Im März 1990 verkündet Oggherz jedoch in einem Exklusivinterview mit der Kronen Zeitung:

Manche mögen es garnicht glauben wollen, aber ja - wir Proben wieder zusammen. Erwim hat einen Entzug gemacht und Pilzi ist auch wieder dabei. Wir spielen seit 3 Wochen in unserem alten Proberaum in Neustadt und sind schon fleißig am Schreiben neuer Lieder.

Die Fangemeinde ist gespalten. Während die einen völlig aus dem Häuschen sind und den Proberaum der Band so sehr belagern, dass diese schließlich nur noch per Hubschrauber eingeflogen werden können, um den Massen zu entgehen, meinen viele andere, dass manche Dinge wohl einfach besser so belassen werden sollten wie sie sind. Auch Kritiker äußern sich durchgehend in negativer Weise über die Reunion der Band. Viele befürchten, dass Astpai eine weitere halbherzig produzierte Platte des Geldes wegen auf den Markt werfen könnten.

Als man dann länger nichts von Astpai hört, wird es wieder etwas ruhiger. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als Astpai Ende August über eine Pressemitteilung bekannt geben, das Album wäre fertig eingespielt und man suche nur noch nach dem passenden Partner, um die Platte zu veröffentlichen. Dieser ist bald in dem deutschen Label Pond of Wives gefunden, das sich um den europaweiten Vertrieb der Platte kümmern soll.

Bevor das Erfolgsalbum Interruption of Seal am 22. Februar 1991 endlich erscheint, sorgt die Band schon mit den zwei Hit-Singles Häns Chen Klein und Hard To Manage All My Fingers im Vorhinein für großes Aufsehen - Häns Chen Klein erhält schließlich Platin, die zweite Single sogar 3-Fach Platin und beschert der Band sogar den MTV Europe Music Award für Bester Song, eine Nominierung für den Grammy Award für Record of the Year und den Amadeus Austrian Music Award für Single des Jahres National. Kurz vor dem Release der Platte zeigt das amerikanische Label Dump Chart Records reges Interesse, und so einigen sich Band und Pond of Wives Records schnell: Dump Chart soll für alle zukünftigen Releases die Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten übernehmen.

Interruption of Seal steigt gleich in der ersten Woche auf Platz 2 in die österreichischen Charts ein, nur Rhythm Is For Suckers! von With Collar Crime kann dem Album anfangs noch Widerstand leisten. Ab der zweiten Woche ist die Platte jedoch für 7 Wochen durchgehend auf Platz 1 und wird sogar mit 3-Fach Platin ausgezeichnet. Nicht umsonst wird die CD weithin vergöttert, gilt sie doch noch heute als die Wegweisende Platte für alles, was danach kam. Sie überzeugt durchgehend durch den wilden Klang afrikanischer Buschtrommeln gemixt mit Auschnitten aus Dokumentationen über Ölvorkommen im Sudan im Hintergrund, über die die vier Musiker ausgelassen und gezielt unrhythmisch eine Klangwand bestehend aus Ukulele, Akkordeon, Kontrabass und Teufelsgeige legen, akzentuiert durch den Gesang Oggherz', der wie frisch geraspelter Kren durch die Soundwand gefahren kommt. (Siehe Visions Nr. 64, Seite 5-13) Auch das 9-Minütige Intro, in dem der berühmte Sänger Seal (nach dem deshalb auch das Album benannt ist) einen Text über Salzvorkommen im südlichen Karpatenvorland vorträgt, während er auf einen Sessel gefesselt ist und von Liliputanern in Hasenkostümen an den Füßen gekitzelt wird, lassen das Album in die Geschichte eingehen.

Kritiker sind sich einig - so etwas hat die Welt noch nicht gehört. Rund um den Globus (Dank Dump Chart ja in den U.S.; Dank einigen Schwarzhändlern und reger Unterstützung der Yakuza auch in Japan, Südkorea und Thailand) werden die vier als Begründer des Hippiecore gefeiert. Bei der alljährlichen heiligen Ostermesse am Petersplatz lobt der Papst die hervorragenden Leistungen der Band und unterstreicht die Wichtigkeit von Bands, die sich mit hochpolitischen Themen auseinandersetzen und der katholischen Kirche zu so viel Macht verhelfen. Im Juni unterbricht die Band die fünfmonatige Albumreleasetour sogar für einen zweiwöchigen Aufenthalt in Texas, einer Einladung des Präsidenten der Vereinigten Staaten zu einem Kurzurlaub mit Bullenreitturnieren und Jagdausflügen auf dessen Privatranch folgend.

In der Zeit von 3. März bis 30. Mai erscheinen drei weitere Singles, Saving Weight In SwimmingSuits, Visit Billy's Pie und zuletzt noch Flies & Their Infection, von denen zwei mit 2-Fach Platin und die Letze auch noch mit Platin ausgezeichnet wird.

[Bearbeiten] Steigender Erfolg/ Aufstieg zu Stilikonen und Fernsehstars (1991-92)

Schnell bemerken große Konzerne das Potential hinter den vier Musikern, und so sieht man die Band sehr bald in diversen TV-Spots und auf Reklametafeln. Nicht zuletzt der allseits Bekannte Werbespruch Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? stammt ursrpünglich aus dem Mund Erwims, als er sich bei einem Werbespotdreh für eben jene Getränkefirma unbeobachtet fühlt, und seinem Frust über die schlechten Konditionen freien Lauf lässt, nicht wissend, dass die Kameras noch am Aufnehmen sind. Vor Allem Oggherz zieht seinen Nutzen aus dieser Zeit - die vielen Kontakte in der Filmbranche verhelfen ihm im späteren Leben zu seiner auffallend hohen Präsenz in den bekanntesten Hollywoodfilmen und auch zu seinen bekanntesten Hauptrollen wie: Prinz Edelmut und die vier Töchter von Superman. (Mit Aretha Franklin in der Rolle der vier Töchter), Brad der Bäckergehilfe - Verloren auf hoher See. oder Latex oder Tixo - Wer erklimmt den Berg zuerst?.

Auch die anderen Mitglieder der Band wissen ihre Bekanntheit zu nutzen - so gründet René Corap ein eigenes Modelabel, das vorwiegend zu kleine Hemden mit siebeneckigen Löchern am Rücken und Mützen mit Augenabdeckklappen vertreibt, sowie eine Parfumlinie (in Zusammenarbeit mit Jennifer Lopez) und eine Schuhkollektion mit dem Namen I Renn é ned davon.

Marco Pilzbara vertieft sich derweil in seine religiösen Lehren und bringt mehrere Bücher heraus, unter anderem: Bethlehem war nicht schwul., Schildkröten sind die wahren Träger des Dornenkranzes oder Wie die mobile Zivilisation die göttliche Erdrotation zerstört.

[Bearbeiten] Trennung von Pilzbara, Labelwechsel und Splitrelease (1992)

Die religiösen Vorlieben Pilzbaras führen schließlich dazu, dass sich die anderen drei Bandmitglieder (nach energischem Zureden und gutem mentalen Beistand seitens Johann Mokkas) dafür entscheiden, ihre Bandkarriere ohne ihren Akkordeonisten fortsetzen zu wollen, aber erst, nachdem die Aufnahmen für die geplante Split CD mit der atlantischen Vorzeigeband A Lack of Snipers! bereits abgeschlossen sind. Pilzpara ist enttäuscht und droht mit einem Gerichtsverfahren. Aus Angst vor einem tatsächlichen Prozess geben die übrigen seinen Forderungen nach und retournieren die zuvor gestohlene Bibel in einwandfreiem Zustand.

Mit der Begründung, man wolle nichts mit Dieben zu tun haben, schon gar nicht, wenn es sich um ein Exemplar der Heiligen Schrift handle, das mindestens 200 Jahre alt und Legenden nach sogar von Jesus selbst verfasst worden sei.. trennt sich nach diesem Vorfall auch "Pond of Wives Records" überraschend von der Band, und nach kurem zögern ebenfalls - um dem Partner in Nichts nachzustehen - Dump Chart Records.

Dank des mentalen Beistandes des Neustadtbank Netzwerkes ist jedoch schnell Labelersatz gefunden: Ein gewisser Ronald (später bekannt durch das viel gesungene Kinderlied Old Mac Ronald hat'n Studio...), selbst auch Musiker in der Schlager/Jazzcore Band Bile Clots (Mehr Info unter: myspace.com/wehavebileclotsyouhavenot) zeigt Interesse daran die Split CD sowie die Single Of Emission In My Precinct auf seinem Label Razorknife Records gemeinsam mit dem Label von A Lack of Snipers!, We Fart Records, herauszubringen. Das Album erscheint am 27. März 1992, die Single dazu eine Woche später.

Obwohl die Platte vom Erfolg her nicht mehr an das Vorgängeralbum herankommt, bekommt es von Kritikern und Fans durchwegs positive Bewertungen. Die mehrwöchige Releasetour ist schon nach wenigen Stunden restlos ausverkauft, Karten werden auf dem Schwarzmakrt zu irrwitzigen Preisen gehandelt. Jeder sieht in dieser Tour nach dem Rauswurf Pilzbaras (bei den Konzerten wird Astpai von einem Aushilfsakkordeonisten begleitet) die allerletzte Möglichkeit, die Band noch einmal live zu sehen. Dementsprechend gut verkauft sich auch die Split CD, und so reicht es zumindest für Platin beziehungsweise Gold für die Single.

[Bearbeiten] Tragisches Ableben Erwims, letzes Highlight mit This Is Cunting (1992-93)

Plötzliche Gerüchte über einen Unfall Erwims erschüttern Anfang Oktober die Fangemeinde. Die Gerüchteküchen laufen heiß, jeder meint etwas zu wissen, aber niemand genaues. Erst zwei Wochen später kommt die Gewissheit - Erwim sei laut Oggherz zwei Tage zuvor in einem Spital in der Nähe von Paris in Frankreich verstorben. Über die Homepage ihres Labels geben die zwei verbliebenen Musiker eine offizielle Stellungnahme ab:

Unser geliebter Freund und Teufelsgeiger, Bernhard Erwim, ist vor zwei Wochen, am 3. Oktober 1992, in unbekanntem Alter von uns gegangen. Er erlebte einen friedlichen Tod, fernab von Erlebnisparktrubel, Achterbahn und Alkohol. Kommenden Freitag wollen wir alle, die sich gerufen fühlen, einladen, gemeinsam mit uns Abschied zu nehmen, wenn er und seine Zipfelmütze zur letzten Ruhe gelegt werden sollen.

KOZ und René - Astpai

Erst Jahre später wird bekannt, dass Erwim sich betrunken und in eine Achterbahn in Frankreich gesetzt haben soll und - beeinflusst durch den Alkohol - versucht haben soll, während der Fahrt auszusteigen, stetig Alle meine Vöglein sind schon da.. singend, was ihm im Endeffet leider auch gelang . Weder Oggherz noch Corap noch jemand von Erwims Verwandten ist trotz irrwitzig hoher Bestechungssummen seitens der Kronen Zeitung bereit, darüber zu sprechen, und bis heute bleibt das Todesunglück des allseits beliebten Teufelsgeigers ein legendenumwobenes Rätsel.

Tausende erscheinen von den Trauerzeremonien, die sich über 5 Tage erstrecken. Es scheint mehr als nur ein Abschied nehmen von Erwim zu sein - nein - jedem ist bewusst, dass die größte Band der Geschichte mit ihrem Bandmitglied in den Tod gegangen ist. Kaum jemand misst den Worten Oggherz' Bedeutung zu, als er am Grabe seines Freundes verkündet:

[...] Ich werde weiterhin in deinem Namen Lieder schreiben, so, wie du es sicherlich gewollt hättest.[...]

Stille kehrt ein, und die Band scheint in Vergessenheit zu geraten. Doch fast ein Jahr später sorgen Astpai erneut für Aufruhr. Man habe (- zu zweit, wohlgemerkt -) einige Songs geschrieben und aufgenommen. Zwei davon sollen im Herbst 1993 jeweils als Single herausgebracht werden, und zwar auf dem eigens neu gegründeten Label AstPaidl Records.

Die Aufregung ist groß, und dennoch vermag noch niemand zu wissen, wie Nahe die bevorstehenden Releases dem Erfolg von 1991 kommen sollten. Am 17. September 1993 erscheint schließlich "This Is Cunting", die Single, die gemeinhin als die Astpaisingle schlechthin bezeichnet wird. Mit dieserm Song gelingen der Band nochmal einige Erfolge, daunter: Grammy Award für Song of The Year, Amadeus Austrian Music Award für Single des Jahres National, ECHO für Beste Single International und MTV Europe Music Award für Bester Song. In Österreich wird die Single mit 3-Fach Platin ausgezeichnet und auch die zweite Single For Your own Onion hat mit Platin noch einen relativ großen Erfolg.

Trotz der großen Erfolge weigern sich Oggherz und Corap, als halb vollständige Band und nur mit Hilfe von Aushilfskräften zu spielen und lehnen jegliche Konzertabfragen ab. Der Welthit This Is Cunting wird niemals live aufgeführt.

[Bearbeiten] B-Seiten Album & endgültige Auflösung der Band (1994)

'Mit dem herausbringen einer letzten Astpai Platte mit dem Namen Astpai - B-Sides & Other Crap, die im Frühjahr wiederum auf AstPaidl Records erscheint geben die zwei verbliebenen gleichzeitig die offizielle und endgültige Auflösung der Band bekannt. Oggherz schreibt im Booklet der B-Seiten Platte:

[...]Abschied nehmen fällt niemals leicht, aber mit dieser letzten Platte von uns vielleicht ein bisschen leichter.[...]

KOZ, René, Marco, Erwim.
1985-1994.

Corap heiratet im Herbst darauf, wird stolzer Vater dreier Kinder und gibt sich von nun voll und ganz dem Familienleben hin, Oggherz zieht nach Hollywood und setzt seine Filmstarkarriere fort und Pilzbara widmet sich fernab von jeglichem Medienrummel in einem abgeschiedenen Kloster seinen religiösen Studien.

[Bearbeiten] Astpai - Der Film, Greatest Shits und weiteres

Trotz der Auflösung der Band werden die Fans noch einige Jahre befriedigt.. So kommt 1995 durch Ronald von Razorknife Records, der Jahre zuvor alle Rechte an den alten Astpairecordings erworben hat, ein Reissue des Astpai Debut-Albums 3 Flys, 6 Grooves And Much Pain heraus.

1995 erscheint die inoffizielle Autobiographie Oggherz' mit dem Titel Zum KOZen - Warum ich immer nur Geld wollte und im Jahr darauf bringt Johann Mokka das Buch This Is Cunting - On Tour With Astpai 1987-1991 heraus, ein Roman in Tagebuchform, der vom Leben mit Astpai auf Tour erzählt.

Zwei Jahre später, im Sommer 1997, erscheint der Film Astpai - Der Film Weltweit in allen Kinos, in dem zur Begeisterung zahlreicher Fans Oggherz selbst die Hauptrolle spielt. Auf dem offiziellen Soundtrack zum Film sind zahllose berühmte Artisten vertreten, die ihre liebsten Astpaisongs als Cover zum besten geben. Auch Ronald nimmt den Film als Anlass, um zur gleichen Zeit das Greatest Hits Album Astpai - Greatest Shits auf den Markt zu bringen, das, obwohl die letzen zwei großen Hits (This Is Cunting und For Your Own Onion) aus rechtlichen Gründen nicht auf der Platte zu finden sind, mit Platin ausgezeichnet wird.

2001 veröffentlicht der Wokverlag die Anekdotensammlung Pilze zum Frühstück von Alexander Lalamek und im Jahre 2003 erscheint die eigenhändig verfasste Autobiographie von René Corap.

Vier Jahre später erscheint schließlich der Film "Zum KOZen - Geschichte einer Legende von und mit Peter Jackson in der Hauptrolle, der - von den Fans begeistert gesehen - sogar mit 3 Oskars ausgezeichnet wird.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] 1987
  • MTV Europe Music Award für Bester Newcomer
  • MTV Europe Music Award Nominierung für Bester Song
  • Amadeus Austrian Music Award für Newcomer des Jahres National
  • BRAVO Otto in Silber in der Kategorie Band (Allgemein)
  • Gold in Österreich für die Single Time To Face My Axe
  • 2-Fach Platin in Österreich für die Single Supper Ass Poison
  • 3-Fach Platin in Österreich für das Album Nothing A Hoe Could Bless
[Bearbeiten] 1988
  • Amadeus Austrian Music Award Nominierung für Single des Jahres National
[Bearbeiten] 1991
  • MTV Europe Music Awards für Beste Gruppe
  • MTV Europe Music Award für Bester Song
  • Grammy Award für Best Alternative Music Album
  • Grammy Award Nominierung für Record of the Year
  • BRIT Award für Best International Artist
  • ECHO für Bester Künstler international
  • Amadeus Austrian Music Award für Erfolgreichster österreichischer Künstler im Ausland
  • Amadeus Austrian Music Award für Single des Jahres National
  • Goldene Stimmgabel
  • BRAVO Otto in Gold in der Kategorie Band (Allgemein)
  • Meistgespielter österreichischer Act 1991
  • Platin in Österreich für die Single Häns Chen Klein
  • 3-Fach Platin in Österreich für die Single Hard To Manage All My Fingers
  • 2-Fach Platin in Österreich für die Single Saving Weight In Swimming Suits
  • 2-Fach Platin in Österreich für die Single Visit Billy's Pie
  • Platin in Österreich für die Single Flies & Their Infection
  • 3-Fach Platin in Österreich für das Album Interruption of Seal
[Bearbeiten] 1992
  • Gold in Österreich für die Single Of Emission In My Precinct
  • Platin in Österreich für die Split CD Astpai/A Lack of Snipers
[Bearbeiten] 1993
  • Grammy Award für Song of The Year
  • Amadeus Austrian Music Award für Single des Jahres National
  • ECHO für Beste Single International
  • MTV Europe Music Award für Bester Song
  • BRAVO Otto in Bronze in der Kategorie Band (Allgemein)
  • 3-Fach Platin in Österreich für die Single This Is Cunting
  • Platin in Österreich für die Single For Your Own Onion
[Bearbeiten] 1994
  • 2-Fach Platin für das Album Astpai - B-Sides & Other Crap
[Bearbeiten] 1995
  • Gold in Österreich für Astpai - Der Film OST
  • Platin in Österreich für das Album 3 Flys, 6 Grooves And Much Pain [Re-Issue]
[Bearbeiten] 1997
  • Platin in Österreich für das Album Astpai - Greatest Shits

[Bearbeiten] Discographie

[Bearbeiten] Alben

  • 1985: Demo (1985)
  • 1986: 3 Flys, 6 Grooves And Much Pain (AstPaidl Records, 22. Juni 1986)
  • 1987: Nothing A Hoe Could Bless (Reis oder Rost Records, 5. Mai 1987)
  • 1989: Feeling Shaved With So Called Shavers (Reis oder Rost Records, 14. Mai 1989)
  • 1991: Interruption Of Seal (Pond of Wives Records/ Dump Chart Records, 22. Februar 1991)
  • 1994: Astpai - B-Sides & Other Crap (AstPaidl Records, 23. April 1994)
  • 1995: Astpai - Der Film OST (16. Juni 1995, Victory Records)
  • 1995: 3 Flys, 6 Grooves And Much Pain [Re-Issue] (Razorknife Records, 18. Juni 1995)
  • 1997: Astpai - Greatest Shits (Raizorknife Records, 24. Juni 1997)

[Bearbeiten] Split CDs

  • 1992: Astpai/ A Lack Of Snipers! (Razorknife Records/ We Fart Records, 27. März 1992)

[Bearbeiten] Singles

  • 1987: Time To Face My Axe (Reis oder Rost Records, 29. April 1987)
  • 1987: Supper Ass Poison (Reis oder Rost Records, 17. November 1987)
  • 1988: Piss Fly (Reis oder Rost Records, 12. Februar 1988)
  • 1989: Masturbated, Ejaculated, Fu**** (Reis oder Rost Records, 2. Mai 1989)
  • 1990: Häns Chen Klein (Pond of Wives Records, 12. Dezember 1990)
  • 1991: Hard To Manage All My Fingers (Pond of Wives Records, 17. Jänner 1991)
  • 1991: Saving Weight In Swimming Suits (Pond of Wives Records/ Dump Chart Records, 3. März 1991)
  • 1991: Visit Billy's Pie (Pond of Wives Records/ Dump Chart Records, 6. April 1991)
  • 1991: Flies & Their infection" (Dump Chart Records, 30. Mai 1991)
  • 1992: Of Emission In My Precinct (Razorknife Records/ We Fart Records, 3. April 1992)
  • 1993: This Is Cunting (AstPaidl Records, 17. September 1993)
  • 1993: For Your Own Onion (AstPaidl Records, 18. Oktober 1993)

[Bearbeiten] Weitere Veröffentlichungen

[Bearbeiten] Literatur

  • René Corap: Die Autobiographie. 2003, Dimitrijlovesbooks Verlag, ISBN 8-5118-5668-4
  • Giovanni Strakatoni: Zum KOZen - Warum ich immer nur Geld wollte (Die inoffizielle Autobiographie. Verfasst nach dem Gefasel Manfred Oggherz'. 1995, Neustadtbank Verlag, ISBN 4-2930-0597-7
  • Alexander Lalamek: Pilze zum Frühstück - Eine Anekdotensammlung. 2001, Wokverlag, ISBN 4-0436-1820-2
  • Johnny Mokka: This Is Cunting - On Tour With Astpai 1987-1991. 1996, Neustadtbank Verlag, ISBN 7-6108-1399-2
  • Posima T. Catek: Astpai - Wieviel Erfolg verträgt der Mensch, wieviel Chaos braucht die Menschheit?. 1998, Wokverlag, ISBN 1-1654-6143-5
  • Ina. T. Cowen: I Had Sex With All Of Them - The Truth About Astpai. 1991, Kronenzeitungverlag, ISBN 1-4557-6281-3

[Bearbeiten] Dokus/ FIlme

  • "Astpai - Der Film" (1995)
  • "Hippiecore - Musik am Rande der Gegenkultur" (2002)
  • "Zum KOZen - Geschichte einer Legende" (2007)

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