Armut

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„‚Selig sind die geistig Armen.‘ Wie wahr sind doch diese Worte, da diejenigen niemals den Gefahren der Bedarfsweckung unterliegen und somit niemals auch nur den Wunsch verspüren werden, jenseits ihrer Verhältnisse zu leben. Hätte die DDR ausschließlich aus mit dieser wertvollen Gabe gesegneten Genossen bestanden, sie würde wohl heute noch existieren.“

~ Alexander Schalck-Golodkowski über Armut geistiger und materieller Natur in Uniperson


„Macht dich deine Armut sauer,
komm zu uns und werde Bauer!“

~ Nordkoreanischer Werbeslogan


„Ob ich damit ein Problem habe? Ganz im Gegenteil!“

~ Theodor Paul Albrecht über Armut als Gesellschaftsphänomen


„Ausgezeichnet!“

~ Charles Montgomery Burns über die Armut der Anderen


„Armer Hundt!“

~ Edmund Stoiber über Armut im Speziellen


Die Armut ist das Gegenteil vom Reichtum, wie sie allerdings genau definiert wird, ist eine Frage der Perspektive. Aus der Sicht wohlhabender Menschen sind die, die wenig Geld und Güter besitzen als arm zu definieren, während diese als arm Titulierten wiederum bevorzugt diejenigen Menschen als arm bezeichnen, die weder ein Dach über dem Kopf noch etwas zu essen haben. In einer Gesellschaft, in der die einzigen relevanten Werte Wohlstand, Wachstum und das Streben nach Besitz sind, sind alle Menschen, die bei diesem Spiel nicht mitmachen können oder wollen von der Mehrheit als arm zu definieren.

[Bearbeiten] Die materielle Armut

Wie schon beschrieben ist das Nichtbesitzen von Etwas als Armut zu definieren. In den kapitalistischen Gesellschaften ist man schon arm, wenn man keinen DVD-Player oder Fernseher besitzt, in anderen Ländern, wie z.B. Indien ist man arm, wenn man sich keine Schuhe leisten kann und auf der Straße schlafen muß. In Afrika ist man arm, wenn man sich keine Medikamente gegen AIDS leisten kann oder vor Hunger sterben muss.
Der Begriff Armutsgrenze wurde von Politikern erfunden und um diese Grenze überqueren zu können, braucht man einzig und alleine ein paar Papierscheine mit einem gültigen Wasserzeichen darauf, ist man nicht im Besitz solcher Scheine, darf man nicht in das Land des Wohlstands einreisen und wird an der Grenze abgewiesen. In den USA wird zur Zeit eine gigantische Armutsgrenze zum Nachbarland Mexiko errichtet. Eine ähnliche Grenze wurde in Deutschland öffentlich im Rahmen meisterlich inszenierter politischer Propaganda der Deutschen Demokratischen Wiedervereinigung 1990 im Rahmen eines historisch bedeutsamen Festaktes mit gewaltigem Getöse abgerissen, existiert jedoch informell weiter. Die Klasse der Armen wird gemeinhin auch als Unterschicht, vereinzelt auch als Proletariat, bezeichnet.

[Bearbeiten] Die geistige Armut

Ein weitverbreitetes Problem ist die geistige Armut und sie beschreibt einen Geisteszustand von völliger Phantasielosigkeit, mangelnder Kreativität und fehlendem Horizont. Politiker sind von dieser Armut oft betroffen, aber auch Autoren der Uncyclopedia, die ihre geistige Armut gerne zur Schau stellen und gar nicht mitbekommen, was für einen Seich sie beizeiten ablassen. Die geistige Armut ist sehr viel schwieriger zu bekämpfen als die materielle Armut, denn sie sitzt tief in den Köpfen vieler Menschen fest und kann allenfalls durch intensives Gedankentraining, die Lektüre bedeutender (bedeutend im geistigen und nicht im Sinne der Auflage, also insbesondere nicht die BLÖD-Zeitung) Literatur oder die Beschäftigung mit Philosophie, Kunst und Musik bekämpft werden. Übermäßiger Konsum der genannten Dinge kann allerdings entweder dazu führen, dass einen niemand mehr versteht (z.B. Stephen Hawking), oder aber dazu, dass man ein gefährliches Maß an geistiger Erhellung erreicht (z.B. Scientology). Der EU-Propagandaminister warnt insofern sicherlich nicht völlig zu Unrecht: „Bildung schadet der Gesundheit!“

[Bearbeiten] Das Definitionsproblem

Es soll materiell arme Menschen geben, die ein relativ glückliches Leben führen, da ihr geistiger Reichtum die Unbillen der materiellen Armut mehr als kompensiert. Andererseits ist das gewisse Maß an geistiger Armut durchaus nützlich, wenn es darum geht, die missliche Lage, in der man sich befindet, zu ignorieren und auf diese Art und Weise zu innerer Ausgeglichenheit zu gelangen. Weiterhin existieren materiell reiche Menschen, die ein perspektivloses, langweiliges Leben führen, da sie sich nur mit dem Anhäufen von Materie beschäftigen und ihr Geist dabei völlig verkümmert. Hartz IV-X-Opfer in Deutschland mögen mit ihrer Situation unzufrieden sein, wenn sie aber nur einen Tag mit einem Wanderarbeiter aus Schanghai tauschen müssten, würde ihnen bewusst, wie gut es ihnen – in materieller Hinsicht relativ betrachtet – ergeht. Jedoch offenbart speziell dieser Vergleich das Problem, dass Zufriedenheit – zumindest beim geistig reichen Menschen – von innen heraus kommt und nicht etwa das Ergebnis der in Deutschland so populären wie populistischen Neid- und Mitleidsdebatten sein kann. Ein Bettelmönch aus Tibet, der nichts besitzt außer seiner Kutte und der Gebetsmala um seinen Hals, kann daher auch ein sehr viel erfüllteres Leben führen, als der steinreiche Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank Joseph Panzerschrank, der sich sein Leben lang nur um Zahlen kümmert und dabei vollständig aus den Augen verliert, was für Werte es auf dieser Erde eventuell sonst noch geben könnte.

[Bearbeiten] Redewendungen und Zitate

  • Du arme Sau
  • Lieber arm dran als Arm ab – unbekannter Fahnenflüchtiger
  • Armsein ist scheisse! - Ein Bürger Neuköllns auf die Frage, warum er seinem Nachbarn zum dritten Mal in Folge das Auto geklaut hat, um es am Maybachufer zu verticken.
  • Ich finde, alle Menschen sollten den Mut zur Armut haben, dann gäbe es keine Armut. - Claudia Roth in ihrer Eröffnungsrede zum 470. Kongress des Bündnis des Mitgefühls.
  • Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich. (Mt 5,3)
  • Warum Kenny in jeder Folge stirbt? Weil er arm ist! - Trey Parker und Matt Stone

[Bearbeiten] Siehe auch

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