Anna- und Ottogramme

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Unter Annagrammen (auch Ottogramme, kurz AuOG) versteht man landläufig Worte oder ganze Wortgruppen, welche vorwärts und rückwärts gesprochen einen erkennbaren Sinn ergeben. Ein Spezialfall bilden die symmetrischen AuOGs. Diese ergeben vorwärts und rückwärts den gleichen Sinn. Weiterhin unterscheidet man AuOG in Schrift- und/oder in Sprachform.

AuOG werden häufig von elitären, gelangweilten und überbezahlten Sprachwissenschaftlern auch fälschlich als Palindrom bezeichnet.

[Bearbeiten] Herkunft

Dabei sind die Wurzeln der AuOG viel älter als von den Sprachwissenschaftlern angegeben. Jahrelange Untersuchungen einiger AuOG Pioniere haben ergeben, daß AuOG bereits in einer jahrtausendealten Brezelschrift eines ausgestorbenen Indianerstamms auf Grönland verwendet wurde. Auch auf Tontafeln einer sehr alten Schuppenzeichensprache wurden, leider nicht vollständig rekonstruierbare Ansätze von AuOG, gefunden. Leider ist nicht genau bekannt ob sich die Annagramme aus den Ottogrammen entwickelten oder umgekehrt. Dies begründet sich auch auf der Weigerung der Sprachwissenschaftler weitere Forschungen voranzutreiben, da dies angeblich ihre Seriosität in Frage stellt.

[Bearbeiten] Unterscheidung

Wie die Bezeichnungen schon andeuten unterscheidet man Anna (weiblich) und Otto (männlich). Annagramme dienen vornehmlich dem poetischen, beschwingten und zierlichem Gebrauch. Wohingegen Ottogramme für einen robusten Sprachgebrauch bestimmt sind. Annagramme müssen immer Vokale besitzen, wodurch sie ihren leicht aussprechbaren Charakter unterstreichen. Ottogramme hingegen müssen nicht immer Vokale enthalten.

[Bearbeiten] Verwendung

Wie bereits erwähnt besitzen Annagramme einen eher poetischen Charakter. Wodurch sie eher in dieser Kategorie anzutreffen sind. Ottogramme hingegen sind aufgrund ihrer Definition nicht immer verständlich (fehlende Vokale). Dadurch kann es auch leicht zu Mißverständnissen kommen. Ottogramme werden sehr häufig in lokalen Szenekneipen verwendet. Sehr lange Ottogramme sind meist Vorboten zu einer Kneipenschlägerei.

[Bearbeiten] Verbreitung

AuOG sind in allen bekannten Sprachen anzutreffen. Wobei diese insbesondere bei kalligraphischen Zeichensprachen nicht immer als solche zu erkennen sind.

Kalligraphisch
Dieses Schriftzeichen zeigt eine Variante eines symetrischen kalligraphischen Annagramms. Gesprochen ist das Zeichen aber kein Annagramm. Bis heute streiten Experten noch, um die genaue Herkunft dieses Annagramms.

[Bearbeiten] Anwendung

Zu Beginn der Erfindung des Scrabblespiels wurden auch Ideen zur Verwendung von AuOG einbezogen. Leider wurden diese aufgrund des extrem hohen Schwierigkeitsgrades wieder verworfen. Zwischenzeitlich wurden auch Anagramm Varianten des Spiels getestet. Diese ließ unbedarfte Mitspieler zu dem Schluß kommen, daß es sich um die AuOG Version handele. In Wirklichkeit war dies aber eine unfaire Abart (des heute noch bekannten Spielprinzips), in der auch Buchstabendreher zulässig waren. Deshalb wurde auch dieser Ansatz nicht übernommen. Es wird vermutet das sich wenige der original AuOG-Scrabblespiele noch im Besitz von einzelnen Sammlern befinden. Diese dürften bereits Heute einen astronomischen Wert haben.

[Bearbeiten] Ausblick

Leider geht die Verwendung von AuOG im Sprachgebrauch stark zurück. Da Annagramme zunehmend weniger mit der modernen Auslegung von Wortwitz vereinbar sind. Ottogramme werden zwar teilweise noch gebraucht, haben aber wegen ihres Charakters einen leicht anrüchigen Nimbus. Trotz allem versuchen besonders wortgewandte Autoren gelegentlich AuOGs zu platzieren.

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