Abtreibung

Aus Uncyclopedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Abtreibung wird die künstlich herbeigeführte Vernichtung ungeborenen Lebens bezeichnet. Die Diskussion, ob dieser Eingriff in den natürlichen Lauf der Dinge ethisch vertretbar ist oder nicht, erhitzt seit Menschengedenken die Gemüter.

Verfahrensweise

Früher, als die medizinische Kunst sich noch auf Schröpfungen und Gesundbetungen beschränkte, trieb man ungeborenes Leben ab, indem man der werdenden Mutter Gift zu trinken gab oder mit einem spitzen, in den Unterleib eingeführten metallischen Gegenstand in ihrer Gebärmutter herumfuhrwerkte, bis der Fötus den Löffel abgab. Leider führten beide Methoden auch immer wieder zum Tod des Muttertiers, weshalb eine bessere Methode gefunden werden musste. Mit der Entwicklung der Ausschabung verbesserten sich die Überlebenschancen der Mutter bei der Abtreibung und auch die Absaugung des ungeborenen Wesens kam immer mehr in Mode.
Abtreibungen können heute mithilfe des Kaiserschnitts bis kurz vor der natürlichen Geburt durchgeführt werden. Auch die Prostaglandin-Hormon-Methode, bei der das Medikament in die Gebärmutter-Muskulatur gespritzt wird und künstliche Wehen auslöst, hilft bei der späten Abtreibung. Das Kind wird dann lebend geboren und sich selbst bzw. dem Tod überlassen. In den bereitgestellten Abfallbehältern wimmern die kleinen Wesen oft noch Stunden nach dem Eingriff vor sich hin, bis sie zusammen mit anderem Krankenhausmüll entsorgt werden.

Argumentation im ethischen Diskurs

Pro

Tränen.jpg

Argumente, die für eine Abtreibung sprechen:

  • Föten, die aus Vergewaltigungen, Massenschändungen oder inzestiösen Verbindungen entstehen, sind von der Mutter meistens nicht gewollt und werden von ihr als Fremdkörper betrachtet. Eine Abtreibung dieser ungeborenen Kinder liegt nahe, da ihnen bei einer tatsächlichen Geburt aufgrund der inherenten Abneigung der Mutter gegen das Neugeborene kein gutes Leben bevorstünde.
  • Im Zuge der pränatalen Diagnostik wissen immer mehr Eltern heutzutage, ob ihr Kind mit einem genetischen Defekt geboren würde oder ob es gesund zur Welt käme. Kinder mit Behinderungen und schweren, unheilbaren Krankheiten werden deshalb heute (aus Barmherzigkei?) gerne abgetrieben, um den Eltern nicht die Lebensfreude zu nehmen. Das Recht auf gesunden Nachwuchs wurde durch den medizinischen Fortschritt sozusagen im Grundgesetz festgeschrieben.
  • Finanzielle Aspekte spielen in der modernen Gesellschaft bei der Entscheidung, ob eine Kind Leben darf oder nicht, eine große Rolle. Leben die Eltern in armen, asozialen Verhältnissen, bietet sich die Abtreibung als Präventionsmaßnahme an. Statt das Kind nach der Geburt in Blumentöpfen zu vergraben oder vom Sozialamt finanzierten Tiefkühltruhen zu entsorgen, erspart man ihm das postnatale Leid und bringt es lieber vor der Geburt schon um.
  • Minderjährige Mädchen, die in jungen Jahren aus Versehen von ihren Schulfreunden oder Vätern geschwängert werden, wissen oftmals nicht, was sie mit der Frucht ihres Leibes anfangen sollen. Auch wäre ihr Leben durch ein Austragen des Kindes verwirkt und die zu früh adaptierte Muterrolle würde sie hoffnungslos überfordern. In diesen Fälllen kann eine Abtreibung all die zu erwartenden Probleme und Lebensdramen effektiv verhindern.

Contra

26Wochen.gif
  • Besonders religiöse Menschen verabscheuen die Abtreibung als Eingriff des Menschen in die göttliche Ordnung. Die Katholische Kirche gilt als Vorreiter im Kampf gegen die Abtreibung und entlarvt die Anhänger der Ausschabung als selbstgerechte, egoistische Monster.
  • Die seelischen Folgen einer Abtreibung für das Muttertier sind nicht zu unterschätzen. Lebenslange Gewissensbisse können der Mörderin das Leben zur dauerhaften Hölle machen, die Entscheidung für eine Abtreibung sollte deshalb reiflich überlegt werden.
  • Manche Ethiker und Mediziner vertreten die Ansicht, dass das Ungeborene seine Abtreibung bewusst wahrnimmt. Da bereits im Alter von 28 Tagen der Nervus trigeminus vollständig ausgebildet ist und im Alter von 6 Wochen viele Nervenbahnen existieren, verspürt der Fötus bei seiner Abtreibung Todesangst und Schmerzen. Ultraschall-Aufzeichnungen belegen, dass der Puls des Ungeborenen - ähnlich wie bei Tieren, die zur Schlachtbank geführt werden - auf über 200 anschnellt, wenn der Unterleib des Muttertiers gewaltsam geöffnet wird.
  • .......

Siehe auch

Spezialprojekte
projects