Abtreibung

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Als Abtreibung wird die künstlich herbeigeführte Vernichtung ungeborenen Lebens bezeichnet. Die nachträgliche - auch viele Jahre nach der bedauernswerten Geburt erfolgende - Abtreibung wird Sterbehilfe genannt. Es gibt seit Menschengedenken die die Gemüter erhitzende Diskussion, ob dieser Eingriff in den natürlichen Lauf der Dinge ethisch und moralisch vertretbar ist.

Verfahrensweise

Früher, als die medizinische Kunst sich noch auf Schröpfungen und Gesundbeten konzentrierte, trieb man ungeborenes Leben ab, indem man der werdenden Mutter abortauslösendes Gift meist pflanzlichen Ursprungs (Smoothie) zu trinken gab oder mit einem spitzen, in den Unterleib eingeführten Gegenstand (kulturhistorisch sind die oftmals zu diesem Behufe verwendeten Stricknadeln von besonderem Interesse) in ihrer Gebärmutter herumfuhrwerkte, bis der werdende Mensch den Löffel, den er nie in der Hand zu halten die Gnade hatte, abgab. Letzteres begründete einen eigenen Berufsstand, nämlich den der Engelmacher. Dieser Beruf unterlag im Laufe der Zeit einer starken Wandlung: Während die Engelmacher früher durch die Hintertür kamen, besetzen sie heute höchste Staatsämter. Leider führten die phytotherapeutischen und anderen engelmacherischen Methoden der Frühzeit auch immer wieder zum Tod der Mutter, weshalb eine bessere Methode gefunden werden musste, denn die Frau war als Arbeitskraft unverzichtbar. Mit der Entwicklung der Ausschabung - nicht zu verwechseln mit der Ausschachtung - verbesserten sich die Überlebenschancen der Mutter bei der Abtreibung, und auch die Absaugung des ungeborenen Wesens erfreute sich immer größerer Beliebtheit.

Abtreibungen können heute mithilfe des Kaiserschnitts bis kurz vor der natürlichen Geburt durchgeführt werden. Auch die Prostaglandin-Hormon-Methode, bei der der Wirkstoff in die Gebärmuttermuskulatur injiziert wird und künstliche Wehen auslöst, hilft bei der späten Abtreibung. Das Kind wird dann lebend geboren und sich selbst überlassen, d. h. in der Regel dem Hades zugeführt. In den bereitgestellten Abfallbehältern wimmern die kleinen Wesen oft noch Stunden nach dem Eingriff vor sich hin, bis sie zusammen mit anderem Krankenhausmüll entsorgt werden.

Argumentation im ethischen Diskurs

Pro

Tränen

Argumente, die für eine Abtreibung sprechen:

  • Föten, die aus Vergewaltigungen und Massenschändungen (DSDS) oder inzestuösen Verbindungen ("der gute Fritzl") entstehen, sind von der Mutter meistens nicht gewollt und werden von ihr als Fremdkörper empfunden (Die Ausnahme bilden die Befruchtungsergebnisse von Prominenten, denn diese bringen früher oder später bares Geld.). Eine Abtreibung dieser ungeborenen Kinder liegt nahe, da ihnen bei einer tatsächlichen Geburt aufgrund der inhärenten Abneigung der Mutter gegen das Neugeborene kein gutes Leben bevorstünde. Verrückte Religiöse vertreten dazu allerdings die Auffassung, dass grundsätzlich alle Gezeugten nach Gottes Ebenbild geschaffen sind und deshalb ein unbedingtes Lebensrecht haben, unabhängig davon, welche Lebenszeit und -qualität Gott ihnen zugedacht haben könnte. Das ist natürlich lächerlich. Nach Meinung dieser verfolgungswerten Irren rechtfertigen die Gefühle der werdenden Mutter nicht die Vernichtung der Existenz eines - trotz allem - gottgeschaffenen Wesens, da das unschuldige Kind nach der Geburt von anderen Menschen als der unfreiwilligen Mutter aufgezogen werden könnte. Selbstverständlich sind diese Standpunkte völlig indiskutabel und schon im Ansatz zum Kotzen.
  • Heutzutage erfahren immer mehr Eltern im Zuge der pränatalen Diagnostik, ob ihr Kind mit einem genetischen Defekt (siehe Franziskus von Assisi, Albert Einstein, Wolfgang Amadeus Mozart, Gregor der Große und andere Minderwertige) geboren würde, oder ob es gesund (siehe Paris Hilton, Dieter Bohlen, Rolf Eden, Claudia Roth und andere Wertvolle) zur Welt käme. Kinder mit Behinderungen (z. B. mit Geist statt bloßer Intelligenz ausgestattet) und schweren, unheilbaren Krankheiten ("Ich liebe Jesus Christus!" - Erschütterndes Zeugnis eines offensichtlich Schwachsinnigen) werden deshalb heute aus Barmherzigkeit abgetrieben, um den Eltern nicht die Lebensfreude zu nehmen. Gesunder Nachwuchs war ein Herzensanliegen von Adolf Hitler, dem Schöngeist und Führer, der offensichtlich immer noch der Führer der Herzen ist, d. h. lebt und führt.
  • Finanzielle Aspekte spielen in der modernen Gesellschaft bei der Entscheidung, ob ein Kind leben darf oder nicht, eine große Rolle. Leben die Eltern in armen, asozialen Verhältnissen, dann bietet sich selbstverständlich die Abtreibung als Präventionsmaßnahme an. Denn die Großen der Menschheit wurden meistens in unermesslichem Reichtum geboren, weshalb folglich die Brut des Abschaums vernichtet werden muss, bevor sie sich des Uterus enthebt und den Edlen die Luft nimmt. Da Asoziale allerdings leider wissen, was Sache ist, treiben sie ihre Leibesfrüchte nicht ab, sondern gebären sie, weil es Kindergeld gibt, wovon sich bei ausreichender Zahl Blagen gut leben lässt. Hin und wieder werden Kinder nach der Geburt in Blumentöpfen vergraben oder in vom Sozialamt finanzierten Tiefkühltruhen zur Ruhe gebettet. Dies sind die Werke zukunftsgewandter und verantwortungsbewusster Frauen und Männer, denen nichts so sehr am Herzen liegt, wie ihr eigenes Wohl, koste es, was es wolle.
  • Minderjährige Mädchen, die in jungen Jahren aus Versehen von ihren Schulfreunden oder Vätern geschwängert werden, wissen oftmals nicht, was sie mit der Frucht ihres Leibes anfangen sollen. Auch wäre ihr Leben durch ein Austragen des Kindes verwirkt und die zu früh adaptierte Muterrolle würde sie hoffnungslos überfordern. In diesen Fälllen kann eine Abtreibung all die zu erwartenden Probleme und Lebensdramen effektiv verhindern.
  • Claudia Roth, Volker Beck, Jürgen Trittin. Dies alles sind Argumente für die Abtreibung, die sich schwer widerlegen lassen.

Contra

26Wochen
  • Besonders religiöse Menschen verabscheuen die Abtreibung als Eingriff des Menschen in die göttliche Ordnung. Die Katholische Kirche galt als Vorreiterin im Kampf gegen die Abtreibung und entlarvte deren Anhänger als selbstgerechte, egoistische Monster. Allerdings scheuten sich katholische Würdenträger immer häufiger, dieser Haltung Ausdruck zu verleihen.
  • Neben den physischen Auswirkungen sind auch die seelischen Folgen einer Abtreibung für die Mutter nicht zu unterschätzen. Lebenslange Gewissensnöte können der Mörderin (Vorsatz) bzw. Totschlägerin (Nötigung durch den lieben Gefährten oder Überredung in einer "Beratungsstelle" von Pro Familia, Donum Vitae usw.) das Leben zur Hölle machen und sie für den Rest ihrer Existenz ruinieren. Die Entscheidung über eine Abtreibung kann deshalb nur "Nein!" lauten.
  • Manche Ethiker und Mediziner vertreten die Ansicht, dass das Ungeborene seine Abtreibung bewusst wahrnimmt. Da bereits im Alter von 28 Tagen der nervus trigeminus vollständig ausgebildet ist und im Alter von 6 Wochen viele Nervenbahnen existieren, verspürt der Fötus bei seiner Abtreibung Todesangst und Schmerzen. Ultraschall-Aufzeichnungen belegen, dass der Puls des Ungeborenen - ähnlich wie bei Tieren, die zur Schlachtbank geführt werden - auf über 200 anschnellt, wenn der Unterleib des Muttertiers gewaltsam geöffnet wird.
  • Viele Mediziner und Ethiker vertreten die Ansicht, dass die Verantwortlichen für die faktische Abtreibungsfreigabe geteert und gefedert werden müssen.

Siehe auch==

Spezialprojekte
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