"Meeting-Up-With-The-Johnsons"-Syndrom

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Eigentlich sind wissenschaftliche Begriffe, insbesonder die der Wirtschaftswissenschaften, immer unverständlich ausgedrückt um die Rechtfertigung für kostenlose Mensa-Speisungen zu finden. Das "Meeting-Up-With-The-Johnsons"-Syndrom bildet jedoch hier die Ausnahme der Regel. Es ist die Bezeichnung für den Schwanzlängenvergleich unter Nachbarn und gilt als eine der Möglichkeiten mit welchem man ewiges Wirtschaftswachstum zu erklären sucht. Im Grunde ist es einfach:

  • Kauft sich der Nachbar ein neues Auto, kauft man sich auch eines, weil man ja nicht schlechter sein will als dieser.
    • Kann man sich kein Auto leisten, kauft man sich einen neuen Rasenmäher. Diesen will dann der Bezeichnete Nachbar ebenfalls kaufen, um nicht schlechter in dieser Hinsicht aufzufallen als wiederrum sein Nachbar.
      • Kann man sich weder Auto noch Rasenmäher oder sonstiges kleinbürgerliches Prestigeobjekt zulegen (nicht mal einen Gartenzwerg) und hat der Nachbar eine andere Nationalität wählt man die NPD um sich zu rächen oder zieht um.

Das Syndrom bietet also auch neue Perspektiven in der Mentalitäts- und Ideengeschichte, in der Nationenbildung und der Begründung von Kriegen. (Schönere Autos des Nachbarn werden mit besseren Bomben ausgeglichen, usw.)


[Bearbeiten] Siehe auch:

Völkerwanderung

[Bearbeiten] Literatur und Quellen

Theodor Mommsen: Als ich die Wirtschaftswissenschaften erfand. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1890, ISBN 5-9659-2456-1.

Theodor Mommsen: Die Geschichte von Allem. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1903, ISBN 4-6759-0649-1.

Theodor Mommsen: Wieso ein Autor als Literaturangabe ausreicht. Theodor Mommsen-Verlag, Berlin, 1902, ISBN 4-6759-0649-2.

Johann Becklinghausen: Der Schwanzlängenvergleich der Karolingerzeit, Marburg, 1967, ISBN 9-6759-0648-1.

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